Im Van ist kaum eine Wand gerade: Die Seitenwand zieht sich nach oben ein, der Radkasten ragt in den Raum, und im Gang stößt man an jeder Ecke. VanLogic plant deine Möbel deshalb in ihrer echten Form – mit Neigung, Rundung und Aussparung – und rechnet aus Form, Material und Bauweise, was jedes Teil wiegt. Kollisionen mit Radkasten, Schiebetür und Dachschräge siehst du, bevor du sägst. In 3D schaust du in jedes Möbel hinein.
Freiform und Fronten sind in der App kostenlos. Alle Pro-Funktionen probierst du in der Testumgebung aus – in der App ohne Zeitlimit, im Browser je Plan 30 Minuten.
Küchenzeile über dem Radkasten, aus den App-Formeln gezeichnet: Aussparung, Verkleidung, Fachboden – und das Gewicht, das daraus folgt.
8
Bauweisen mit eigener Gewichtsformel
6
Startformen – und jede Form, die du zeichnest
44
Fahrzeuge mit Radkasten, Schiebetür und Dachschräge
0
Kilo geschätzt – das Gewicht kommt aus der Form
Warum das Rechteck im Van nicht reicht
Die meisten Planer kennen nur Kisten. Im Van führt das zu vier Fehlern, die du erst beim Einbauen bemerkst – oder beim Wiegen.
Die Wand ist schräg
Ab Fensterhöhe zieht sich die Karosserie nach innen. Ein Hängeschrank, als Quader geplant, steckt oben 85 mm in der Wand – oder du rückst ihn ab und verschenkst Stauraum.
Der Radkasten ist im Weg
Im Ducato/Jumper/Boxer L2H2 ragt jeder Radkasten 265 mm in den Raum, 721 mm lang. Ein Möbel darüber braucht eine Kerbe – und die ändert das Gewicht.
Der Gang ist eng
Zwischen Küche und Sitzbank bleiben oft 45 cm. Eine runde Ecke oder eine Schräge hinter dem Drehsitz schafft genau dort Luft, wo du dich sonst stößt.
Das Gewicht ist geraten
Ein Pauschalwert je Möbel liegt schnell zehn Kilo daneben. Bei 3,5 Tonnen und einer gesetzlichen Rest-Zuladung entscheidet das über die Abnahme.
In fünf Schritten zum fertigen Möbel
So läuft jedes Möbel in VanLogic, vom Hängeschrank bis zum Bettpodest. Jeder Schritt ändert die Zahl unten im Editor sofort mit.
1
Form wählen
Rechteck, L-Form, Zylinder oder Freiform. Die Freiform startet aus sechs Startformen – du ziehst Punkte und tippst Maße.
2
Bauweise und Material
Massiv, Box oder Rahmen + Beplankung – und das Holz mit seiner echten Dichte. Beplankung, Fachböden, Front und Schubladenkasten auf Wunsch aus anderem Material.
3
An den Van anpassen
Aussparung für Radkasten und Co., Wand neigen für die Karosserie, Ecken runden für den Gang.
4
Ausstatten
Fachböden, Schubladen und Türen an jeder Kante. Flächen weglassen, wo die Fahrzeugwand die Rückwand ist.
5
Prüfen
Gewicht, Achslast und Schwerpunkt live. Kollision mit Fahrzeug und Möbeln. 3D mit Röntgen und Schnitt. Materialliste für den Zuschnitt.
Die Freiform: zeichne die Form, die du baust
Mit der Freiform ist ein Möbel kein Kasten mehr, sondern die Kontur, die du wirklich zuschneidest. Gewicht, Schwerpunkt, Kollision, 2D-Plan, 3D und Materialliste rechnen alle mit genau dieser Form.
Die sechs Startformen. Jeder Punkt lässt sich ziehen, jede Kante verschieben.
So zeichnest du eine Freiform
Im Objekt-Editor bei der Form „Freiform“ antippen, dann „Kontur bearbeiten“.
Eine Startform wählen – Rechteck, L-Form, Trapez, Abgeschrägte Ecke, U-Form oder Sechseck.
Punkte ziehen oder eine Kante antippen und am Doppelpfeil parallel verschieben. Mit „Raster & rechte Winkel“ rasten Punkte im 10-mm-Raster und im rechten Winkel ein.
Maße tippen: In der Liste „Kante 1 …“ steht jede Kantenlänge. Du tippst die Länge, die Winkel bleiben. Am gewählten Punkt zeigt die App den Winkel.
„Fertig“ – die Form steht im Plan. Rückgängig und Wiederholen gibt es im Screen.
3 bis 16 Punkte, Kanten ab 20 mm. Ziehst du Breite oder Länge im Editor, wächst die Kontur mit.
So sieht es in der App aus: „Freiform zeichnen“ mit Kantenliste und Winkeln.
Die Werkzeuge
Neigung je Kante
Pro
Jede Wand bekommt einen Winkel bis ±45°. Plus heißt: oben nach innen, wie die Karosserie. Die App zeigt, wie weit die Oberkante wandert, und ein Schrägbild.
Rundung je Ecke
Pro
Punkt antippen, Radius eintippen. Wie groß er höchstens sein darf, steht darunter. Der Bogen landet in der Materialliste.
Draufsicht, Heck- oder Seitenansicht
Pro
Manche Möbel zeichnet man besser von der Seite: die Sitzbank mit schräger Lehne, das Podest mit Stufe. Du zeichnest die Form und gibst die Tiefe an.
Aussparungen
Pro
Von oben für den Radkasten oder in eine Wand für Kabel und Lüftung, eckig oder rund, mit Verkleidung.
Flächen weglassen
Pro
Boden, Deckel oder einzelne Wände entfallen – zum Beispiel die Rückwand, wenn die Fahrzeugwand sie ist.
Fronten an jeder Kante
Kostenlos
Schubladen und Türen an jeder geraden, senkrechten Kante, auch die große Seitentür für eine WC-Kabine. Die Front ersetzt die Wand, die sie deckt.
Kostenlos: die Freiform in der Draufsicht und Fronten (je Kante eine Schublade und eine Tür). Pro: Neigung, Rundung, Heck- und Seitenansicht, Aussparungen, Flächen weglassen.
Acht Bauweisen – und jede wiegt, wie sie gebaut ist
Derselbe Unterschrank, 60 × 80 × 85 cm, 15 mm Birke-Multiplex, ein Fachboden. Maße und Holz bleiben gleich, nur die Bauweise wechselt:
Gleiche Maße, bis zu 44 % weniger Gewicht. Als Massivblock wöge derselbe Schrank 285,6 kg – deshalb steht er nicht im Diagramm. Massiv ist für Polster, Klötze und Kleinteile gedacht. Bei acht Möbeln im Van macht der Unterschied zwischen Geschlossener Box und Rahmen + Beplankung aus Fichte und Pappel rund 142 kg – so viel wiegen zwei Mitfahrer.
Bauweise
Typisch für
Was gerechnet wird
Massivblock
Polster, Matratze, Klötze
Volumen × Dichte
Geschlossene Box
Schrank mit Deckel, Sitzkiste
Boden, Deckel und Wände als Platten
Offene Box
Kiste ohne Deckel, Schublade
wie oben, ohne Deckel
Rahmen + Beplankung
die häufigste Van-Bauweise
Ständerwerk plus dünne Haut, beide mit eigenem Material
Jedes Beispiel mit den Maßen, die du eintippst, und den Zahlen, die VanLogic daraus rechnet. Alle Werte kommen aus denselben Formeln wie in der App.
Aussparung
Küchenzeile über dem Radkasten
Die Küche soll an der linken Wand durchlaufen – genau dort sitzt der Radkasten. Im Ducato/Jumper/Boxer L2H2 ist er 265 mm breit, 721 mm lang und 220 mm hoch.
Links die Kollision, rechts die Aussparung mit Verkleidung – Radkasten in echter Lage im Ducato/Jumper/Boxer L2H2.
So geht's in der App
Küchenblock als Geschlossene Box anlegen: 60 × 120 × 85 cm, 15 mm Birke-Multiplex, ein Fachboden.
Über den Radkasten schieben – VanLogic meldet die Kollision.
Warnung antippen, „Aussparung hinzufügen/ändern“: Lage und Größe sind aus der Überlappung schon eingetragen – 275 mm × 741 mm, 230 mm hoch, mit 10 mm Luft.
Verkleidung an den Schnittflächen einschalten. So bleibt die Kiste rundum dicht.
Ergebnis
Die Warnung verschwindet, sobald der Radkasten frei steht. Ohne Verkleidung fallen Boden- und Wandstück weg, 4,11 kg leichter. Mit Verkleidung kommen die neuen Platten dazu: 54,0 kg statt 54,8 kg. Beides rechnet VanLogic aus der Geometrie – nicht als Pauschale „minus zehn Prozent für den Radkasten“.
In der App: „Aussparung planen“, vorbelegt aus der Warnung.
Neigung
Hängeschrank an der schrägen Seitenwand
Leg ein Lot an die Seitenwand eines Kastenwagens: Oben bleibt eine Lücke. Ein Hängeschrank, der unten an der Wand anliegt, stößt oben an – oder er hängt mit Abstand und verschenkt Platz.
Links von hinten gesehen: Das Rechteck steckt in der Wand, die geneigte Wand passt. Rechts der Schrank in 3D.
So geht's in der App
Freiform, Startform Rechteck: 35 × 60 cm, 40 cm hoch, Geschlossene Box aus 15 mm Pappel-Sperrholz.
Die Kante zur Fahrzeugwand antippen, „Neigung“ 12°. Darunter steht „oben 85 mm innen“, das Schrägbild zeigt die geneigte Wand orange.
Oder schneller: Ragt der Schrank in die Dachverjüngung, bietet die Kollisionswarnung „Wand neigen“ an – mit dem kleinsten Winkel, der passt.
Ergebnis
Der Schrank liegt auf ganzer Höhe an der Wand. Weil der Deckel schmaler wird, wiegt er 7,43 kg statt 7,96 kg – nachgerechnet aus 1,100 m² Plattenfläche statt 1,180 m². Das halbe Kilo ist nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass er passt.
„Neigung“ je Kante, mit Schrägbild.
„Wand neigen“ direkt aus der Kollisionswarnung.
Rundung
Arbeitsplatte mit runder Ecke am Gang
Zwischen Sitzbank und Küchenblock reichen 45 cm Durchgang. Genau an der Engstelle sitzt meist eine Ecke – die, an der man sich jeden Tag stößt.
Gestrichelt die spitze Ecke, gefüllt die Platte mit Radius 150 mm.
So geht's in der App
Freiform, Startform Rechteck: 60 × 120 cm, Bauweise Einfache Platte, 18 mm Birke-Multiplex.
Den Eckpunkt am Gang antippen. Unter der Zeichnung erscheint „Ecke 2“ mit dem Feld „Radius“: 150 mm. „höchstens …“ zeigt, wie groß er sein darf.
Ergebnis
Die Ecke gibt diagonal 62 mm Luft frei und kostet 63 g Platte: 9,01 kg statt 9,07 kg. In der Materialliste steht der Bogen gleich für den Zuschnitt: „Zuschnitt nach Kontur | 1 × Bogen r = 150 mm“.
Radius je Ecke, mit Obergrenze.
Der Bogen in der Materialliste.
Freiform
Schrank hinter dem Drehsitz
Mit Drehkonsole schwenkt der Fahrersitz zum Wohnraum. Die Lehne braucht dafür hinter sich 25 bis 35 cm. Ein Hochschrank direkt dahinter bekommt deshalb eine schräge Ecke zum Gang.
Der Drehkreis der Lehne und die schräge Ecke des Schranks.
So geht's in der App
Freiform 50 × 70 cm, 150 cm hoch, Rahmen + Beplankung: Fichtenlatten, 5 mm Pappel als Haut, drei Fachböden.
An der vorderen Kante einen Punkt hinzufügen und die Ecke am Gang 25 cm nach hinten ziehen – an beiden Enden der Schräge zeigt die App 135°.
In der 3D-Bauansicht prüfen: Ständerwerk, Haut und Fachböden folgen der Schräge.
Ergebnis
Die Schräge schafft 177 mm Luft für die Lehne. Boden, Deckel und Fachböden sind 9 % kleiner – dafür bekommt die Schräge einen fünften Eckpfosten. Unterm Strich 31,0 kg statt 30,9 kg: fast gleich. Genau so, wie du ihn baust.
Die Kontur in „Freiform zeichnen“.
Derselbe Schrank in der 3D-Bauansicht.
Seitenansicht
Sitzbank mit schräger Lehne
Eine Bank mit geneigter Lehne ist von oben ein Rechteck – ihre Form sieht man nur von der Seite. Als Quader geplant, rechnet sie mit Material über dem Sitz, das es nicht gibt.
Von der Seite gezeichnet, über die Tiefe gezogen.
So geht's in der App
In „Freiform zeichnen“ unter „Ansicht“ die Seitenansicht wählen.
Die Bank von der Seite zeichnen: Sitz 42 cm hoch, Lehne nach hinten geneigt bis 90 cm.
„Tiefe“ 120 cm eintragen – so breit ist die Bank. Bauweise Geschlossene Box, 15 mm Pappel.
Ergebnis
Die Bank wiegt 29,7 kg statt 35,0 kg als Quader – 5,32 kg weniger. Auch die Kollisionsprüfung rechnet mit dem echten Körper: Über dem Sitz ist Platz, etwa für ein Fensterbrett oder ein Regal.
Die Bank in der Seitenansicht.
Flächen weglassen
Oberschrank ohne Rückwand
An der Fahrzeugwand braucht ein Oberschrank keine eigene Rückwand – die Wand ist schon da. Geplant als volle Kiste, steht im Gewicht eine Platte, die du nie kaufst.
Die weggelassene Wand ist eine dünne Linie, die Türen sitzen an der Gangseite.
So geht's in der App
Geschlossene Box 30 × 80 × 40 cm, 12 mm Pappel, ein Fachboden.
Unter „Flächen“ die Wand zur Fahrzeugwand antippen – sie wird weggelassen.
Unter „Fronten“ zwei Türen an die Gangseite.
Ergebnis
Ohne Rückwand wiegt der Schrank 6,91 kg statt 8,64 kg. Die Türen ersetzen die Wand, die sie decken – mit zwei Türen bleibt es bei 6,91 kg. Im 2D-Plan steht die fehlende Wand als dünne Linie, so wie in einer Bauzeichnung.
Aussparungen: Material weg, wo das Fahrzeug ist
Eine Aussparung ist ein unsichtbarer Block, den du ins Möbel schiebst. Wo er Material trifft, verschwindet es. Wo er durch Hohlraum läuft, passiert nichts. Genau so rechnet auch das Gewicht.
Von oben oder in eine Wand: im Grundriss für Radkasten und Bodendurchführungen, in einer Wand für Lüftungsgitter, Kabel oder einen Tankstutzen.
Eckig oder rund – und in der Höhe frei: durchgehend, nur unten, nur oben oder ein eigener Bereich.
Verkleidung: Die Schnittflächen bekommen Platten, das Möbel bleibt dicht – und die Platten stehen im Gewicht.
„Entfernt: …“ zeigt, welche Platten getroffen sind, und wie viel Kilo die Aussparung spart.
Bei Rahmen + Beplankung zählen auch die getroffenen Streben.
Für jede Form: Rechteck, L-Form, Zylinder und Freiform – auch an einer schrägen Wand.
Vorgeschlagen: Aus der Kollisionswarnung ist die Aussparung schon vorbelegt.
Kollisionsprüfung: Fehler sehen, bevor du sägst
Jedes Fahrzeug in VanLogic hat seine Struktur dabei. Stellst du ein Möbel hinein, prüft die App sofort, ob es irgendwo steckt – und schlägt vor, wie es passt.
Schematisch im Ducato/Jumper/Boxer L2H2: grün frei, rot Kollision.
Fahrzeugstruktur: Radkästen, Schiebetür, B-Säule, Hecktür, Dachverjüngung und Tankstutzen.
Möbel untereinander: echte Überlappung in allen drei Richtungen, kleine Berührungen an den Kanten zählen nicht.
Echte Form: Bei L-Form, Freiform und Zylinder zählt die Kontur, nicht das Rechteck drumherum. Geneigte Wände prüft VanLogic am echten Körper.
Hohlräume: Der Akku in der Sitzkiste ist keine Kollision – die App erkennt, dass er im Innenraum steht.
Zwei Lösungen per Tipp: „Aussparung hinzufügen/ändern“ mit vorbelegten Maßen und, an der Dachverjüngung, „Wand neigen“ mit dem kleinsten passenden Winkel.
In der kostenlosen Version siehst du, dass etwas kollidiert. Was genau – und die Lösungen – zeigt Pro.
In 3D in jedes Möbel hineinsehen
Das 3D-Modell entsteht aus denselben Daten wie das Gewicht. Was du in 3D siehst, ist das, was gewogen wird.
Realistisch
Der ganze Ausbau im Fahrzeug – drehen, zoomen, von innen ansehen.
Röntgen
Alle Möbel werden durchsichtig, das Fahrzeug bleibt fest. Du siehst, was hinter der Arbeitsplatte steckt.
Explosionsansicht
Eine Baugruppe zieht auseinander, jedes Teil in eigener Farbe mit Legende.
3D-Bauansicht
Direkt aus dem Objekt-Editor: nur dieses Möbel, aufgeschnitten. Wandstärke, Fachböden und Ständerwerk liegen offen, die nahe Hälfte bleibt als Geist stehen.
Beschriftungen
Namen, Maße und Gewicht direkt an den Möbeln.
3D-Bauansicht: aufgeschnitten, mit Ständerwerk.
Röntgen: durch die Möbel hindurch.
Rahmen + Beplankung in 3D.
3D ist Pro – in der Testumgebung kannst du es ausprobieren.
So rechnet VanLogic das Gewicht
Kein Pauschalwert, keine Tabelle „Schrank = 30 kg“. Jedes Möbel wird gerechnet wie eine Zuschnittliste: Plattenfläche × Stärke × Dichte, Teil für Teil.
Platten aus der echten Form: Boden und Deckel aus der Fläche der Kontur, Wände Kante für Kante, geneigte mit ihrer schrägen Länge.
Ständerwerk: ein Pfosten an jeder Ecke und Ringe oben und unten, Strebenstärke einstellbar.
Eigene Materialien: Beplankung, Fachböden, Front und Schubladenkasten können aus anderem Holz sein als der Korpus.
Fronten: Die Front ersetzt die Wand, die sie deckt. Eine Schublade ist 20 cm hoch, eine Tür füllt die Resthöhe.
Aussparungen und weggelassene Flächen ziehen genau ab, was fehlt.
Geräte wie Kühlschrank, Toilette oder Akku tragen ihr Gewicht aus dem Katalog.
Schwerpunkt aus der echten Form: Daraus folgen Achslast vorn und hinten, die Verteilung links und rechts und die Kippgefahr.
Kurz nachgerechnet
Der Unterschrank oben hat als Geschlossene Box 3,82 m² Plattenfläche, Fachboden eingeschlossen. 15 mm Birke-Multiplex wiegen 10,5 kg je m². Macht 40,1 kg – genau der Wert, den die App anzeigt.
Die Materialliste (PDF und CSV) fasst die Flächen je Material zusammen, mit Zuschnitt-Hinweisen wie „Zuschnitt nach Kontur“ und „1 × Bogen r = 150 mm“. Aus allen Möbeln wird der TÜV-Bericht mit Achslasten und gesetzlicher Rest-Zuladung.
Warum VanLogic beim Möbelbau vorne liegt
Andere Planer zeichnen Möbel – oder rechnen Gewicht. VanLogic verbindet beides am einzelnen Möbelstück: Form, Bauweise, Material und Aussparung ergeben zusammen das Gewicht, und die Kollisionsprüfung kennt dein Fahrzeug.
VanLogic
Andere Planer*
Gewicht je Möbel automatisch aus Material
ja, aus der echten Form
1 von 4
Bauweisen mit eigener Gewichtsformel
8
höchstens 1
Kollisionsprüfung gegen Radkasten, Schiebetür und Dachschräge
ja
1 von 4
Achslast und Schwerpunkt live
ja, beide
1 von 4
App für iOS und Android
ja, plus Browser
keiner
Offline planen
ja
keiner
Dazu nur in VanLogic als Ganzes
Freiform mit Neigung je Kante und Rundung je Ecke
Form von hinten oder von der Seite zeichnen
Aussparungen mit Verkleidung – das Gewicht stimmt trotzdem
„Aussparung hinzufügen/ändern“ und „Wand neigen“ direkt aus der Kollisionswarnung
Flächen weglassen, Fronten an jeder Kante
3D-Bauansicht mit Schnitt im Objekt-Editor
* Die vier Planer aus unserem Camper-Planer-Vergleich, geprüft auf deren Websites, Stand 23.09.2026.
Häufige Fragen zum Möbelbau
Kann ich mit VanLogic jedes Van-Möbel planen?
Fast jedes, das aus Platten, Latten oder Vollmaterial besteht: Schränke, Küchenzeilen, Sitzkisten, Bettpodeste, Regale, Verkleidungen. Die Freiform deckt schräge Wände, runde Ecken und Formen von der Seite ab; mehrere Teile fasst du als Baugruppe zu einem Möbel zusammen. Echte Rundungen in der Höhe, etwa gebogene Fronten, gibt es nicht.
Wie genau ist das berechnete Gewicht?
So genau wie deine Angaben. VanLogic rechnet Plattenfläche × Stärke × Dichte, Teil für Teil, aus der echten Form. Beschläge, Schrauben und Leim stehen nicht in der Formel – die trägst du als eigene Komponente ein. Wir haben die Formel gegen eine unabhängig gerechnete Zuschnittliste geprüft.
Wie baue ich einen Schrank um den Radkasten?
Schieb das Möbel über den Radkasten, tipp die Kollisionswarnung an und wähle „Aussparung hinzufügen/ändern“. Lage und Größe sind aus der Überlappung vorbelegt. Mit Verkleidung bleibt die Kiste dicht. Alternativ zeichnest du die Kontur als Freiform mit einer Kerbe um den Radkasten.
Wie plane ich einen Hängeschrank an der schrägen Seitenwand?
Als Freiform: Die Kante zur Fahrzeugwand bekommt eine Neigung, typisch 8 bis 15 Grad. Wie stark sich deine Wand einzieht, misst du am besten selbst mit Lot und Zollstock. Ragt der Schrank in die Dachverjüngung, schlägt die Warnung „Wand neigen“ den passenden Winkel vor.
Welche Bauweise ist für Van-Möbel die leichteste?
Für Schränke meist Rahmen + Beplankung: ein Ständerwerk aus Latten mit dünner Haut, zum Beispiel 5 mm Pappel. Derselbe Unterschrank wiegt so 22,3 kg statt 40,1 kg als Geschlossene Box. Noch leichter ist nur ein offenes Gestell – das hat dann aber keine Wände.
Kann ich mein Möbel in 3D sehen?
Ja. Neben der 3D-Ansicht des ganzen Ausbaus gibt es im Objekt-Editor die 3D-Bauansicht: nur dieses Möbel, aufgeschnitten, mit Wandstärke, Fachböden und Ständerwerk. 3D ist eine Pro-Funktion.
Was ist kostenlos, was ist Pro?
Kostenlos sind Planung, Gewicht, Achslast, Kollisionswarnung, die Freiform in der Draufsicht und Fronten. Pro sind unter anderem alle Bauweisen, Neigung, Rundung, Heck- und Seitenansicht, Aussparungen, Flächen weglassen und 3D. Alles davon kannst du in der Testumgebung ausprobieren.
Kann ich das im Browser testen?
Ja, die Web-App ist die echte VanLogic-App. Im Browser planst du in der Testumgebung mit allen Funktionen, auch den Pro-Funktionen – je Plan 30 Minuten, so oft du willst; die Zeit läuft nur, während du arbeitest. Danach bleibt der Plan gespeichert, aber gesperrt. Behalten kannst du ihn mit der App: Mit Pro schaltest du auch den Browser frei.
Die Web-App ist die echte VanLogic-App, ohne Konto und ohne Installation. Im Browser probierst du alles von dieser Seite in der Testumgebung aus – je Plan 30 Minuten, so oft du willst. In der App sind Freiform, Fronten, Gewicht und Kollisionswarnung kostenlos.