VanLogic – Ausführliche Hilfe

Alles zu Fahrzeugauswahl, Bauweisen, Kollisionsprüfung, Gewicht und mehr – Schritt für Schritt erklärt.

Für alle, die mit der kurzen Hilfe in der App nicht weiterkommen. Hier wird alles in Ruhe und Schritt für Schritt erklärt – ohne Fachchinesisch, mit Beispielen.


1. Worum geht es bei VanLogic überhaupt?

VanLogic hilft dir, deinen Camper-Van-Ausbau zu planen – und vor allem: das Gewicht im Griff zu behalten.

Das ist der entscheidende Unterschied zu anderen Planungs-Tools: Bei VanLogic trägst du nicht selbst ein Gewicht für dein Möbelstück ein. Stattdessen sagst du der App nur,

Daraus berechnet die App automatisch das Gewicht. Das ist wichtig, weil sich dieses Gewicht sofort auf drei Dinge auswirkt, die bei einem Van existenziell sind:

Andere PC-Programme (es gibt aktuell keine andere App) helfen dir nur bei der Raumplanung – wo passt was hin. Das kann VanLogic auch, aber zusätzlich rechnet es im Hintergrund live mit, ob dein Van am Ende noch fahrtüchtig und sicher ist.

Merke dir diesen einen Satz: Form + Maße + Material + Bauweise → Gewicht wird automatisch berechnet → fließt sofort in Achslast, Schwerpunkt und Zuladung ein.


2. Schritt 1: Dein Fahrzeug einstellen

Bevor du irgendetwas planst, brauchst du dein Fahrzeug. Du kannst:

Diese Werte kannst du jederzeit später noch ändern (z. B. wenn du dein echtes Leergewicht von der Waage kennst – das solltest du unbedingt eintragen, sobald du es weißt, weil die App sonst mit einem Schätzwert rechnet).

Die Fahrzeuglänge (außen) braucht die App für den gesetzlichen Zuladungs-Check. Lässt du das Feld bei manueller Eingabe leer, schätzt die App sie aus der Laderaumlänge.


3. Ausbau-Vorlagen – mit einem fertigen Plan starten

VanLogic enthält fertige Ausbau-Vorlagen: vollständige Grundriss-Entwürfe, die du mit einem Tippen laden und sofort anpassen kannst. Statt bei Null anzufangen, hast du sofort Boden, Dämmung, Wandverkleidung und eine durchdachte Möbelanordnung in deinem Fahrzeug – und alle Gewichte werden wie immer automatisch berechnet.

Gut zu wissen: Jede Vorlage ist für den kürzesten Van ihrer Größenklasse geplant. Boden, Dämmung und Verkleidung passen sich automatisch an dein Fahrzeug an. Küche, Sitzgruppe, WC und Schränke behalten ihre Größe – in einem längeren Van hast du dazwischen mehr Platz. Küchen-Arbeitsplatten liegen auf 90 cm, in Vans ohne Stehhöhe (Dach unter 1,6 m) auf 75 cm. Hängeschränke hängen bis knapp unters Dach (Unterkante höchstens 1,65 m), mindestens 55 cm über der Arbeitsfläche – ist dafür kein Platz, entfallen sie. Was über dein Dach ragen würde, rückt nach unten oder wird gekürzt. Betten behalten ihre echte Liegelänge und liegen über dem Radkasten; ein Querbett reicht von Wand zu Wand (Matratze höchstens 2 m). In langen Vans bleibt hinter dem Bett Platz bis zur Hecktür. Unter 1,6 m Dach sinkt das Bett, bis über der Matratze 76 cm Sitzhöhe frei sind – so weit, wie darunter Platz ist.

Wo finde ich die Vorlagen?

In der Planung: Tippe auf das Menü (drei Punkte oben rechts) → „Vorlage laden". Ein Auswahl-Dialog öffnet sich mit allen Vorlagen, die zu deinem Fahrzeug passen.

Tipp: Wenn du die App frisch startest und gerade dein Fahrzeug eingestellt hast, wird dir das Vorlagen-Angebot direkt im Anschluss auf der Fahrzeugauswahl-Seite angezeigt – du kannst also sofort loslegen, ohne erst ins Planungs-Menü wechseln zu müssen.

Was steckt in einer Vorlage?

Jede Vorlage enthält mindestens:

Größe und Gewicht von Boden, Dämmung und Verkleidung werden beim Laden exakt auf dein Fahrzeug zugeschnitten – du siehst sofort realistische Gewichtswerte.

Hinweis zur Sichtbarkeit: Die Wandverkleidung ist nach dem Laden standardmäßig ausgeblendet – Boden und Dämmung sind dagegen sichtbar. Die Verkleidung ist im Plan vorhanden und wird im Gewicht berücksichtigt – aber nicht angezeigt, damit die Planungsansicht übersichtlich bleibt und du direkt die Möbelanordnung siehst. Du kannst sie jederzeit über die Objektliste (Schicht-Symbol oben rechts) ein- oder ausblenden.

Die Vorlagen im Überblick

Alle 8 Vorlagen sind Pro-Vorlagen – erkennbar am Schloss-Symbol auf der Vorlagen-Karte. Es gibt keine kostenlosen Vorlagen mehr. Du kannst sie alle ohne Einschränkung und ohne Zeitlimit kostenlos in der Testumgebung ausprobieren (siehe Kapitel 4).

Kleiner Van (bis ca. 2.800 mm Ladefläche):

Mittlerer Van (ab ca. 2.800 mm):

Großer Van (ab ca. 3.400 mm):

XL-Van (ab ca. 4.000 mm):

Welche Vorlagen werden mir angezeigt?

Nicht alle Vorlagen passen in jeden Van. Die App zeigt dir nur Vorlagen, die für dein Fahrzeug geeignet sind. Vorlagen, die für einen größeren Van ausgelegt sind, werden automatisch ausgeblendet – sie würden in deinem Van ohne Anpassungen Kollisionen verursachen.

Welche Größenklasse dein Van hat, ergibt sich aus der Ladeflächen-Länge, die du in Schritt 1 eingestellt hast:

Wenn dir weniger Vorlagen angezeigt werden als erwartet, liegt das an dieser automatischen Filterung – die App zeigt dann einen Hinweis mit der Anzahl der verfügbaren Vorlagen.

Vorlage laden – was genau passiert

Sobald du eine Vorlage bestätigst:

  1. Boden, Dämmung und Verkleidung passen sich auf deine genauen Ladeflächen-Maße an.
  2. Möbel behalten ihre Größe und werden so platziert, dass sie in dein Fahrzeug passen. Steht auf der Vorlagen-Karte „Breite evtl. zu schmal – Anpassungen möglich“, ist dein Van schmaler als vorgesehen – dann kann es eng werden, das korrigierst du danach von Hand.

Nach dem Laden kannst du alles ändern, verschieben, löschen oder ergänzen. Die Vorlage ist nur ein Ausgangspunkt, kein festgelegter Plan.

Wichtig: Bestehenden Plan vorher sichern

⚠️ Wenn du bereits an einem Projekt gearbeitet hast, ersetzt die Vorlage deinen aktuellen Plan. Mit „Rückgängig“ holst du ihn samt Fahrzeugdaten zurück – solange die App offen ist. Dauerhaft sicher ist er nur mit einer Sicherung.

Die App zeigt dir einen Warnhinweis, bevor die Vorlage geladen wird. Du hast dann die Möglichkeit, deinen Plan zuerst als .vanlogic-Datei zu exportieren – damit ist er gesichert. Wieder einlesen (importieren) kannst du ihn mit Pro (mehr dazu in Kapitel 13).

Wenn du noch gar nichts geplant hast (leerer Plan), erscheint keine Warnung – die Vorlage wird sofort geladen.

Pro-Objekte in Vorlagen: verschieben ja, bearbeiten mit Pro

Alle Vorlagen enthalten Baugruppen und/oder Objekte mit Pro-Materialien. Ohne aktives Pro kannst du alle Objekte frei verschieben – genauso wie deine eigenen. Der Objekt-Editor (Doppeltippen) ist für Pro-Elemente jedoch gesperrt: Maße, Material und Bauweise lassen sich erst ändern, wenn Pro aktiv ist. Im Auswahl-Dialog erkennst du diese Objekte am kleinen 🔒-Symbol vor den Aktions-Buttons.


4. Testumgebung – alle Funktionen kostenlos ausprobieren

VanLogic hat eine Testumgebung: einen speziellen Modus, in dem du alle Pro-Funktionen ohne Zeitlimit ausprobieren kannst – kostenlos, ohne irgendeine Art von Bezahlung.

Du kannst in der Testumgebung alles tun, was Pro-Nutzer auch können: Baugruppen erstellen, die 3D-Vorschau nutzen, alle Bauweisen und Materialien verwenden, Achslast und Kippgefahr prüfen, Ausbau-Vorlagen laden – alles.

Der einzige Unterschied: Dein Plan in der Testumgebung wird nicht dauerhaft gespeichert. Sobald du die App beendest, ist er weg. Das ist die bewusste Einschränkung: Ausprobieren kostenlos, Behalten mit Pro.

Wie komme ich in die Testumgebung?

Drei Wege:

  1. Menü (drei Punkte oben rechts) → „Testumgebung" – du kannst wählen, ob du mit einem leeren Plan oder mit einer Kopie deines echten Plans starten willst.
  2. Pro-Hinweis-Karte: Wenn eine Funktion normalerweise Pro erfordert, erscheint ein Info-Blatt. Dort findest du den Button „Testumgebung ausprobieren".
  3. Nach der Fahrzeugauswahl: Auf der Fahrzeugauswahl-Seite wird ein Hinweis auf die Testumgebung eingeblendet.

Was kann ich in der Testumgebung tun?

Alles, was Pro-Nutzer auch können – im Einzelnen:

Kollisionsprüfung – auch Hohlräume werden erkannt

VanLogic prüft nicht nur grob, ob sich zwei Objekte überschneiden – die Kollisionsprüfung erkennt echte Hohlräume. Steht z. B. eine Batterie oder ein Tank unter einem Bett, das auf Stützpfosten steht, prüft die App genau, ob die Technik tatsächlich im freien Raum darunter liegt oder ob sie wirklich mit einem massiven Bauteil zusammenstößt (auch dünne 80×80-mm-Pfosten zählen dabei als echtes Hindernis, wenn sie im Weg stehen).

Das bedeutet für dich: Du kannst Technik, Stauraum und Tanks so platzieren, wie es im echten Van-Ausbau üblich ist – unter Betten, in Sitzbänken, in Hochböden – ohne ständig unnötige Kollisionswarnungen zu bekommen. Diese Detailtiefe bei der Kollisionsprüfung ist ein Alleinstellungsmerkmal von VanLogic gegenüber anderen Van-Planungs-Apps, die meist nur grobe Überlappungen prüfen (oder Gewicht und Kollisionen gar nicht erst berücksichtigen).

Was bleibt eingeschränkt: Importieren einer .vanlogic-Datei, Export als PDF und der Materialbericht – diese Aktionen erfordern Pro, weil sie das dauerhafte Behalten des Plans ermöglichen. Exportieren als .vanlogic-Datei und Teilen (Bauplan, Statistik-Karte) sind immer frei.

Was bedeutet „temporäre Speicherung"?

Solange die App läuft, ist dein Testplan vollständig vorhanden – du kannst Objekte hinzufügen, verschieben, Vorlagen laden und alles anpassen. Der Plan überlebt auch, wenn du kurz die App in den Hintergrund schickst.

Aber: Sobald du die App komplett beendest (wischst aus dem Multitasking weg), ist der Plan verloren. Er wird bewusst nicht in der App gespeichert.

Ein gelber Banner am unteren Rand erinnert dich während der gesamten Session daran: „Testumgebung – dein Plan wird nicht gespeichert."

Zurück zu meinem echten Plan

Im Banner findest du rechts den Link „Zurück zu meinem Plan". Ein Tipp darauf bringt dich sofort wieder zu deinem echten Projekt – der Testplan bleibt dabei unberührt im Speicher, bis du die App schließt.

Wenn du die Testumgebung mit einem Plan verlässt, der schon einen gewissen Aufwand repräsentiert, fragt die App kurz nach: „Plan verwerfen?" – damit du nicht aus Versehen Stunden Arbeit verlierst.

Plan dauerhaft übernehmen

Wenn du in der Testumgebung einen Plan gebaut hast, der dir gefällt, und du ihn behalten möchtest: Hol dir Pro. Nach dem Kauf fragt die App direkt: „Deinen Testplan als Startpunkt übernehmen?" – mit einem Tipp auf „Ja, übernehmen" wird dein Testplan zum echten Plan und ist dauerhaft gespeichert.

Im Browser: Web-App und Studio

Im Browser planst du ohne Freischaltung immer in der Testumgebung – dort aber gespeichert und auf Zeit: Alle Funktionen sind frei, je Plan hast du 30 Minuten, und die Zeit läuft nur, während du arbeitest. Ist sie um, bleibt der Plan gesperrt stehen – mit einem neuen Plan testest du weiter, so oft du willst. PDF-Bericht, Materialliste und Import gibt es erst nach dem Freischalten; Exportieren geht immer.

Freischalten kannst du den Browser mit deinem Pro-Kauf aus der App: Menü › Web-Anwendung freischalten zeigt einen Code. Im Browser gibst du ihn unter Browser freischalten ein (im Studio: Datei › Browser freischalten). Dein aktueller Plan aus der App kann dabei mitgehen. Mit einem Kauf schaltest du bis zu 3 Browser frei (mehr in Kapitel 21).

Hattest du schon vor der Umstellung einen Plan in der Web-App, bleibt er noch 30 Tage bearbeitbar; danach ist er gesperrt wie jeder Testplan. Herunterladen kannst du ihn immer.

5. Schritt 2: Die feste Fahrzeugstruktur eintragen

Bevor du Möbel planst, lohnt es sich, zuerst die festen, nicht veränderbaren Teile deines Fahrzeugs einzutragen. Das sind Dinge, die einfach da sind und die du nicht wegplanen kannst:

Radkästen setzt die App über die Hinterachse (Radstand minus „Überhang vorne“); ihre Größe richtet sich nach den Reifen deines Fahrzeugs.

Diese Elemente fügst du über "+ Objekt" → "Fahrzeugstruktur" hinzu. Sie haben kein eigenes Gewicht (sie gehören ja zum Fahrzeug, das schon eingerechnet ist), aber sie blockieren Platz: Möbel, die du später dort hinlegst, werden farblich markiert (roter Rahmen), wenn sie mit der Struktur kollidieren (Pro-Funktion – erkennbar am Schloss-Symbol).

Warum zuerst die Struktur? Wenn du weißt, wo Radkasten und Schiebetür sind, planst du deine Möbel automatisch so, dass sie dort nicht im Weg sind – und ersparst dir später Korrekturen.


6. Schritt 3: Möbel und Objekte hinzufügen

Jetzt geht es an die eigentliche Planung. Über "+ Objekt" hast du drei Möglichkeiten:

a) Eigenbau

Für alles, was du selbst baust oder bauen lässt: Schränke, Betten, Sitzbänke, Regale, Arbeitsplatten. Hier legst du fest:

Freiform: Ein neues Eigenbau-Möbel ist schon eine „Freiform“ – sonst tippst du bei der Form darauf. Dann tippe auf „Kontur bearbeiten“. Im Screen „Freiform zeichnen“ wählst du eine Startform, ziehst Punkte an ihre Stelle oder verschiebst eine angetippte Kante am Doppelpfeil. Längen tippst du in der Liste „Kante 1 …“ ein, die Winkel bleiben. „Punkt hinzufügen“ setzt einen Punkt in die Mitte der gewählten Kante, „Punkt löschen“ entfernt den gewählten Punkt. Erlaubt sind 3 bis 16 Punkte und Kanten ab 20 mm. Mit „Fertig“ übernimmst du die Kontur. Fällt dabei eine Front oder Wand-Aussparung weg, zeigt die App vorher, was entfernt wird. Breite und Länge im Editor strecken die ganze Kontur. Die zwei Pfeile oben in der Leiste machen einen Schritt rückgängig oder wiederholen ihn, solange der Screen offen ist.

Wandneigung (Pro): In der Liste steht je Kante zusätzlich „Neigung“ in Grad. Ein + Winkel (z. B. +12°) kippt die Wand oben nach innen, etwa bei einem Schrank an der schrägen Van-Wand. Ein − Winkel (z. B. −10°) kippt sie oben nach außen bzw. rückt sie unten ein, etwa bei einer Sitzkiste mit Platz für die Fersen. Darunter steht, wie weit die Oberkante dadurch wandert („oben 85 mm innen“). Erlaubt sind −45° bis +45° in 0,5°-Schritten.

Unter der Zeichnung zeigt das Schrägbild den ganzen Körper, geneigte Wände in Orange mit Kantennummer und Winkel. Wählst du eine geneigte Kante, zeigt das Schrägbild an ihr mit Maß, wie weit die Oberkante wandert.

Breite und Länge zeigen dann die äußeren Maße über Boden und Deckel. Änderst du die Höhe, bleibt der Winkel. Passt die Neigung danach nicht mehr, bleibt der Regler stehen und der Grund blinkt kurz auf. Fronten und Wand-Aussparungen gibt es nur an senkrechten Kanten, geneigte sind dort grau. Bei Einfache Platte wirkt die Neigung nicht. Gewicht, Plan, 3D und Kollision rechnen mit den geneigten Wänden.

Runde Ecken (Pro): Tippe in der Zeichnung einen Punkt an. Darunter erscheint z. B. „Ecke 3“ mit dem Feld „Radius“ in mm, 0 = scharf. Wie groß er höchstens sein darf, steht unter dem Feld („höchstens …“). Punkt und Kantenlängen bleiben an der gedachten spitzen Ecke. Mit Neigung geht ein Radius nur zwischen gleich geneigten Kanten. Fronten und Wand-Aussparungen liegen nur im geraden Stück; eine Kante ganz aus Bogen ist dort grau. Gewicht, Plan, 3D und Kollision rechnen mit der runden Form.

Form von hinten oder von der Seite (Pro): Oben im Screen wählst du unter „Ansicht“ die „Heckansicht“ oder die „Seitenansicht“. Dann zeichnest du die Form so, wie du von hinten bzw. von links auf das Möbel schaust – etwa eine Sitzbank mit Lehne als L oder ein Podest mit Stufe. Unten ist der Boden, darüber steht, von wo du schaust (nach dem Drehen z. B. „Blick von links“). Die Form reicht über die ganze „Tiefe“, die du im Feld darunter einträgst; das Schrägbild zeigt sie mit Tiefe.

Im Editor bleiben Breite, Länge und Höhe die Maße des Möbels. Von hinten strecken Breite und Höhe die Form, die Länge ist die Tiefe. Von der Seite strecken Länge und Höhe die Form, die Breite ist die Tiefe. Unter „Kontur bearbeiten“ steht die Ansicht dabei.

Offene Box, Rahmen / Gestell (geschlossen) und Abgeschrägte Box gibt es nur in der Draufsicht – eine Dachschräge zeichnest du direkt in die Form. Tippst du eine graue Bauweise an, blinkt kurz der Grund auf. Das Feld „Neigung“ gibt es hier nicht, runde Ecken schon. Bei Einfache Platte steht die Platte aufrecht, etwa als Trennwand in Van-Form; die Tiefe ergibt sich aus Stückzahl × Stärke. Fronten und Wand-Aussparungen gibt es nur an senkrechten Kanten. Gewicht, Plan, 3D und Kollision rechnen mit der echten Form.

b) Komponente

Für fertig gekaufte Teile mit festem Gewicht: Kühlschrank, Heizung, Batterie, Wassertank, Solarmodul. Über „+ Objekt“ → „Komponente wählen“ öffnet sich der Katalog: Komponenten in 14 Kategorien, mit Gewicht und Maßen aus dem Datenblatt. Tippe eine Kategorie an, um sie auf- und zuzuklappen, oder suche oben nach einem Namen. Einträge mit Schloss sind Pro.

Danach siehst du die Komponente als Karte mit Draufsicht, Gewicht und Maß. Mit dem Dreh-Knopf drehst du sie in 90°-Schritten. „Anpassen“ öffnet die Einzelheiten: Maße und Form nur für das Bild („Katalogmaß“ setzt sie zurück), „Eigenes Gewicht“ (Pro), wenn dein Gerät anders wiegt, und die „Farbe“.

„Nicht in Plan einfügen“: für Dinge ohne festen Platz – Kabel, Schrauben, Kleber, Dämmung. Sie werden nicht gezeichnet, zählen aber zu Zuladung und Achslast. Gerechnet wird mit „Verbrauch × Menge“ (z. B. Kabel nach Querschnitt und Metern, Dämmung nach Stärke und m²) oder mit dem „Gesamtgewicht“. Kabel, Kleinteile und Dämmung starten schon so.

Bei Tanks und Boilern gibt es zusätzlich den Regler „Füllstand“ (0–100 %). Ein 100-Liter-Frischwassertank wiegt leer nur ein paar Kilo, voll über 100 kg – so spielst du Reisebeginn (voll) und Heimfahrt (leer) durch, samt Achslast und Schwerpunkt. Den Regler bewegen ist Pro (Schloss-Symbol).

Zusätzliche Einstellungen (gelten für beide, Eigenbau und Komponente):

"Liegt auf" – Montagehöhe automatisch berechnen: Jedes Objekt hat eine Montagehöhe – wie hoch die Unterkante über dem Fahrzeugboden liegt (Z-Position). Du kannst sie direkt eintippen, oder mit "Liegt auf" ein anderes Objekt als Unterlage wählen: Die App setzt die Höhe dann automatisch auf die Oberkante des gewählten Objekts. Wird die Unterlage später geändert, musst du manuell nachziehen (keine automatische Rückwirkung).

Beispiel: Kühlbox liegt auf Staukasten (Höhe 400 mm) → "liegt auf: Staukasten" auswählen → Montagehöhe wird automatisch auf 400 mm gesetzt.

Die Liste zeigt die Unterlagen in Gruppen: Auf dem Dach, Im Laderaum und Heck. Legst du etwas auf ein Dachobjekt – z. B. eine Dachbox auf den Dachträger –, bleibt es außen auf dem Dach. Im Feld steht dann, wie hoch die Unterlage über dem Dach ist und wie weit alles zusammen herausragt („Dach + 13 cm · gesamt 53 cm“). 3D, Heckansicht, Schwerpunkt und Kippgefahr rechnen mit dieser Höhe.

In der Liste findest du außerdem zwei Bereiche außerhalb des Laderaums: „Unterflur (unter dem Boden)“ hängt das Objekt unter den Ladeboden – die Oberkante liegt am Boden, die Höhe ist auf Ladebodenhöhe minus 150 mm Bodenfreiheit begrenzt. „Heck außen (hinter der Hecktür)“ setzt es hinter das Fahrzeug, etwa einen Heckträger; mit dem Regler „Abstand hinter der Hecktür“ schiebst du es bis 1,5 m nach hinten. Beides zählt voll zur Achslast und ist frei.

Drehung: Jedes Objekt lässt sich in 4 Stufen drehen: 0°, 90°, 180°, 270°. Das ist eine horizontale Drehung um die Hochachse, im Uhrzeigersinn. Die linke obere Ecke (X/Y) bleibt dabei stehen, Breite und Länge tauschen – das Objekt schwenkt also um diese Ecke. 2D-Plan, 3D-Ansicht, Schwerpunkt und PDF zeigen es an derselben Stelle. Es gibt keine Kipp-Drehung (kein "auf die Seite legen"). Alle Objekte stehen immer mit ihrer Höhe senkrecht. Was das für Türen und senkrechte Platten bedeutet, erklärt Kapitel 17 im Detail. Bei Komponenten dreht sich in der 3D-Ansicht auch die Front mit: bei 0° zeigt sie zum Gang, im Heck nach hinten.

Hinweis zu Komponenten: Form und Maße einer Komponente sind nur für das Bild da. Gewogen wird der Katalogwert – oder dein eigenes Gewicht (Pro). Die App rechnet bei Komponenten nichts aus den Abmessungen hoch.

c) Baugruppen-Vorlage (Pro)

Statt ein Möbelstück von Null aufzubauen, kannst du direkt eine fertige Baugruppe aus der Bibliothek wählen. Du findest die Option im Menü unter „Baugruppen-Vorlage wählen". Mehr dazu in Kapitel 10.


7. Die Bauweisen im Detail – und wie daraus ein Gewicht wird

Das ist das Herzstück der App, deshalb hier ausführlich. Bei "Eigenbau" wählst du eine Bauweise. Stell dir bei jeder Bauweise vor, wie viel Material tatsächlich verbaut ist – denn genau danach wird gewogen: verbautes Material-Volumen × Dichte des Materials = Gewicht. Bei L-Form und Freiform rechnet jede Bauweise mit der echten Grundfläche und dem echten Umfang, nicht mit Breite × Länge. Bei einer Form von hinten oder von der Seite rechnet sie mit der gezeichneten Form über die ganze Tiefe – bei einer Box mit einer Wand an jeder Kante und den zwei Stirnwänden an den Enden.

🔒 Hinweis Pro: Massivblock, Geschlossene Box und Einfache Platte sind auch in der kostenlosen Version verfügbar. Offene Box, Rahmen / Gestell (offen), Rahmen / Gestell (geschlossen), Rahmen + Beplankung und Abgeschrägte Box sind Pro-Funktionen (erkennbar am Schloss-Symbol im Auswahl-Dialog).

Im 2D-Plan siehst du die Bauweise angedeutet – Linien und Zeichen an der Kontur –, im Fokus genau mit Wandstärke, Hohlraum und Ständerwerk. Was die Zeichen bedeuten, erklärt die Planner-Hilfe ("Hilfe") unter "Darstellung"; in den Einstellungen kannst du unter "Darstellung im Plan" auf "Einfach" umstellen (nur der Block). Bei kleinen Möbeln fehlen Punktreihe und Pfeil, wenn im Plan kein Platz dafür ist.

Massivblock

Das Möbelstück ist von oben bis unten komplett mit Material gefüllt – kein Hohlraum. Stell dir einen massiven Holzklotz vor. Gewicht = das komplette Volumen (Breite × Länge × Höhe) × Dichte des Materials. Das ergibt naturgemäß das höchste Gewicht aller Bauweisen – nimm das nur, wenn das Teil wirklich komplett massiv ist (z. B. ein Massivholz-Tritt oder ein kleiner Stauklotz).

Tipp: Massivblock eignet sich auch für senkrechte Platten wie Türen oder Trennwände – mehr dazu in Kapitel 17.

Geschlossene Box

Ein Kasten mit allen sechs Seiten (Boden, Deckel, vier Wände) – wie eine geschlossene Kiste oder ein Gerätefach, das rundum verschlossen ist. Gewicht = nur das Material der Wände (Fläche aller 6 Seiten × deine eingestellte Wandstärke) × Dichte. Deutlich leichter als Massivblock, weil innen Luft ist.

Offene Box (Pro)

Wie die geschlossene Box, aber ohne Deckel – z. B. ein offenes Fach, eine Kiste ohne Deckel oder ein Unterschrank, auf dem die Arbeitsplatte liegt. Ist ein Schrank vorn offen, nimm eine Geschlossene Box und lass die Wand vorn weg („Flächen weglassen“ weiter unten). Gewicht = Material von Boden + vier Wänden (eine Fläche weniger als die geschlossene Box) × Wandstärke × Dichte.

Bei einer Freiform nur in der Draufsicht.

Rahmen / Gestell (offen) (Pro)

Was gemeint ist: Nur vier Eckpfosten, oben und unten durch je eine Querstrebe verbunden. Dazwischen – an den Seiten, in der Mitte – ist komplett nichts, nur Luft. In der 3D-Vorschau siehst du das auch genau so: ein durchsichtiges Gestell, durch das man seitlich hindurchsehen kann. So kannst du es dir vorstellen: wie ein Baugerüst, oder wie das nackte Beingestell eines Hockers, bevor die Sitzfläche montiert ist. Gewicht = Dichte × Volumen der vier Eckpfosten plus der oberen und unteren Querstrebe (kein Umfang × Wandstärke wie bei den anderen Bauweisen – ein offenes Gestell hat ja keine durchgehende Wand). Die Strebenstärke wird automatisch aus den Objektmaßen vorgeschlagen (genau wie im 3D-Modell), lässt sich aber über einen eigenen Regler „Strebenstärke" manuell anpassen – reale Ständerwerke sind oft schlanker als der automatische Vorschlag (z. B. 30×30 mm statt der bei größeren Möbeln oft vorgeschlagenen 55 mm). Einen allgemeinen Wandstärke-Regler gibt es hier trotzdem nicht (ein offenes Gestell hat ja keine durchgehende Wand). Das ist die leichteste Bauweise. Womit du das baust: ein schlankes Regalgestell ohne Rückwand (die eigentlichen Böden kommst du über "Fachböden" dazu), eine offene Konsole/Halterung z. B. für Fahrrad oder Kiste, ein Traggestell unter einer Arbeitsplatte, das man von der Seite durchsehen kann.

Gibt es nur beim Rechteck.

Rahmen / Gestell (geschlossen) (Pro)

Was gemeint ist: Ein massiver Umlaufrahmen aus vier durchgehenden Wänden, aber ohne Boden und ohne Deckel – innen ist Stauraum, oben und unten bleibt es offen. So kannst du es dir vorstellen: wie ein Setzkasten, ein Kistensockel oder ein Hochbeet ohne Boden – rundherum geschlossen, aber oben und unten offen. Anders als beim offenen Gestell kann man hier NICHT seitlich durchsehen. Gewicht = Umfang × Höhe × deine eingestellte Wandstärke × Dichte – genau wie bei Geschlossener/Offener Box, nur ohne Boden und ohne Deckel. Hier gibt es also, anders als beim offenen Rahmen / Gestell, einen ganz normalen Wandstärke-Regler zum manuellen Einstellen. Womit du das baust: die Seitenteile eines Bettgestells (der Rahmen, der den Lattenrost trägt), ein Kistensockel als Bett-Unterbau mit Stauraum darunter, ein umlaufender Sockelrahmen unter einem Schrank oder einer Küchenzeile.

Bei einer Freiform nur in der Draufsicht.

Verwechslungsgefahr: Beide heißen "Rahmen / Gestell", meinen aber sehr unterschiedliche Konstruktionen. Offen = dünne Streben nur an den Ecken, dazwischen Luft, sehr leicht, kein Wandstärke-Regler – wie ein Baugerüst. Geschlossen = massive durchgehende Wände rundherum, spürbar schwerer, mit Wandstärke-Regler – wie ein Kistensockel. Ein Bettgestell mit soliden Seitenteilen ist fast immer geschlossen, kein offenes Gestell.

Rahmen + Beplankung (Pro)

Was gemeint ist: Ein schlankes Ständerwerk – die gleichen dünnen Streben wie beim offenen Gestell – wird rundherum mit einer dünnen Außenhaut beplankt: Boden, Deckel und alle vier Seiten sind vorhanden, aber eben dünn statt massiv. So kannst du es dir vorstellen: wie eine Trockenbau-Wand aus Holzständern mit dünnen Platten davor – oder wie die meisten Van-Ausbauer tatsächlich bauen: ein leichtes Holzgerüst, außen mit 4–6 mm Sperrholz beplankt. Gewicht = Dichte × (Volumen des Ständerwerks, Strebenstärke wie beim offenen Gestell automatisch vorgeschlagen, aber ebenso über den Regler „Strebenstärke" manuell anpassbar, plus Fläche aller Außenseiten × deine eingestellte Hautstärke). Die Hautstärke stellst du über einen eigenen Regler ein (typisch 3–8 mm dünnes Sperrholz) – unabhängig von der Strebenstärke des Ständerwerks. Für die Beplankung kannst du zusätzlich ein eigenes Material wählen (z. B. leichtes Sperrholz für die Haut, während das Ständerwerk aus stabilerem Kantholz besteht) – ohne eigene Auswahl wird dafür einfach dein Hauptmaterial verwendet. Womit du das baust: die reale Standard-Bauweise für die meisten selbstgebauten Möbelstücke im Van – Schränke, Sitzbänke, Küchenblöcke mit Holzständerwerk und dünner Beplankung, wenn dir "Geschlossene Box" (volle Wandstärke überall) zu schwer und "Rahmen / Gestell (offen)" (keine Außenhaut, nicht blickdicht) nicht passend ist.

Einfache Platte

Eine liegende Fläche – ein flaches Brett oder eine Tischplatte, die flach ausgebreitet ist. Mit Pro auch mehrere gleich große Platten übereinander (Stückzahl). Gewicht = Grundfläche (Breite × Länge) × Wandstärke (= Dicke einer Platte) × Stückzahl × Dichte. Typisch für Tischplatten, Regalböden, Bodenplatten oder ein liegendes Solarpanel auf dem Dach.

Achtung: "Einfache Platte" rechnet die Fläche von oben gesehen (Breite × Länge). Für eine senkrecht stehende Platte (z. B. eine Tür) ist das falsch – dafür bitte Massivblock verwenden (siehe Kapitel 17) oder eine Freiform von hinten oder von der Seite: Dann steht die Platte aufrecht, die Tiefe ergibt sich aus Stückzahl × Stärke (Kapitel 6).

Eingestellt werden die Wandstärke je Platte (3–40 mm) und die Stückzahl. Die Höhe ergibt sich daraus – Stückzahl × Wandstärke – und wird nur angezeigt: Gezeichnet und gewogen wird dasselbe. Ab zwei Stück teilen Linien den Block, gestrichelt in der Heckansicht im Fokus und in 3D beim Röntgenblick.

Früher gab es dafür die eigene Bauweise "Benutzerdefiniert". Solche Objekte öffnen sich jetzt als Einfache Platte mit derselben Stückzahl – das Gewicht bleibt gleich. Eine Platte aus älteren Plänen, die höher als 40 mm ist, wandelt der Editor beim Öffnen in einen Massivblock mit denselben Maßen um.

Abgeschrägte Box (Pro)

Wie die geschlossene Box, aber mit einer schrägen Oberseite – praktisch für Schränke unter einer Dachschräge, damit sie oben nicht ins Dach stoßen. Du gibst zusätzlich an, wie tief die Schräge oben ist ("Dachtiefe"). Gewicht = Material aller (jetzt schrägen) Seiten, inklusive der schrägen Rückwand, × Dichte.

Bei einer Freiform nur in der Draufsicht.

Zusätzliche Fachböden

Egal welche Bauweise (außer Massivblock und Einfache Platte): Du kannst zusätzliche Fachböden angeben. Damit sind Einlegeböden gemeint – also zusätzliche horizontale Bretter im Inneren des Möbelstücks, z. B. in einem Schrank.

Für jeden Fachboden rechnet die App ein zusätzliches Brett dazu, genau so groß wie der Grundriss des Möbelstücks (Breite × Länge). Sobald mindestens ein Fachboden gesetzt ist, erscheint ein eigener Regler "Materialstärke (Fachböden)" – die Dicke der Fachböden ist damit unabhängig von der Wand-/Strebenstärke des Hauptobjekts einstellbar (z. B. dünnere 12-mm-Böden in einem Schrank aus 18-mm-Multiplex). Standardmäßig wird dafür einfach dein Hauptmaterial verwendet, du kannst aber optional auch ein eigenes Material für die Fachböden wählen (z. B. leichteres Sperrholz für die Böden in einem Massivholz-Schrank). Wenn du also z. B. einen Schrank aus 18-mm-Multiplex baust, 2 Fachböden einträgst und deren Materialstärke auf 12 mm stellst, fügt die App 2 × (Breite × Länge × 12 mm) Multiplex (oder deines gewählten Fachboden-Materials) zum Gesamtgewicht hinzu. Das ist eine gute Näherung, auch wenn die echten Böden manchmal leicht anders dimensioniert sind. Bei einer Form von hinten oder von der Seite liegen die Fachböden waagerecht, so breit wie die Form in ihrer Höhe und so tief wie das Möbel.

Zusätzliche Schubladen und Klappen/Türen

Zwei weitere additive Elemente, wählbar bei Geschlossener Box, Offener Box, Rahmen + Beplankung und Abgeschrägter Box – bei den übrigen Bauweisen (Massivblock, Rahmen / Gestell offen und geschlossen, Einfache Platte) ist der Eintrag „Fronten“ ausgeblendet, da dort entweder kein Hohlraum oder keine sinnvolle Frontfläche existiert.

Schubladen, Klappen/Türen und die große Seitentür planst du im Objekt-Editor unter „Fronten“, bei Rechteck, L-Form und Freiform. In der Skizze wählst du die Kanten, an denen eine Front sitzt, und stellst je Kante Schubladen und Klappen/Türen ein – z. B. bei einer L-Küche an beiden langen Kanten. Beim Zylinder gibt es keine Fronten. Bei einer Form von hinten oder von der Seite sitzen Fronten nur an senkrechten Kanten: so breit wie die Tiefe, so hoch wie die Kante. Die zwei Stirnwände haben keine Front.

Schubladen: Für jede Schublade rechnet die App eine eigene kleine Box dazu (Front, Boden, zwei Seiten, Rückwand, in deiner eingestellten Wandstärke) – wie eine echte, eingeschobene Schublade. Je mehr Schubladen du einträgst, desto feiner unterteilt sich die Innenhöhe; das Gewicht der Fronten/Seiten bleibt dabei ungefähr gleich, nur die Böden (jede Schublade braucht ihren eigenen) kommen anteilig dazu. Für den Boden wird dabei höchstens eine realistische Einzelschubladen-Breite von 90 cm angesetzt, nicht die volle Möbelbreite – wichtig, wenn du z. B. eine ganze, mehrere Meter lange Küchenzeile als ein einziges Objekt anlegst: die App rechnet dann trotzdem mit plausiblen, einzelnen Schubladenmaßen statt mit unrealistisch großen Böden.

Klappen/Türen: Jede Tür ist eine Frontplatte. Sitzen an derselben Kante auch Schubladen, deckt die Tür nur die Höhe daneben.

Türen nebeneinander: Ab zwei Klappen/Türen an einer Kante kannst du „Türen nebeneinander“ einschalten. Dann teilen sich die Türen die Breite, die Scharniere sitzen außen – links und rechts. So baust du einen Schrank, in dem Kühlschrank, Gasflasche oder Spüle stehen; Schubladen passen dort nicht. Das Gewicht bleibt gleich.

Front statt Wand: Wo eine Front sitzt, wiegt die App die Front statt der Wand dahinter – so weit, wie die Front die Wand deckt.

Free-Version: je Kante max. 1 Schublade und 1 Klappe/Tür, mit Pro mehr. In der 3D-Ansicht siehst du Schubladen und Türen an jeder Front als Trennlinien mit kleinen Griff-Markierungen – die Anzahl der Linien entspricht immer der eingestellten Anzahl. Die kleine Skizze im Editor zeigt das Möbel von der Seite, Blick von links wie im Plan. Die Legende darunter erklärt, was zu sehen ist.

Große Seitentür und eigenes Tür-Material

Für eine einzelne, große, seitlich aufschwingende Tür – zum Beispiel die Tür einer eingebauten WC-Kabine – reicht die kleine, gestapelte Tür-Darstellung oben nicht aus. Sobald du an einer Kante mindestens eine Tür eingestellt hast, erscheint dort ein zusätzlicher Schalter "Große Seitentür". Aktivierst du ihn, wird daraus eine einzige, raumhohe Tür mit einer wählbaren Scharnierseite (links/rechts) – die Anzeige der einzelnen kleinen Türen/Schubladen verschwindet dabei (eine große Kabinentür ist immer die einzige Front). Der Schubladen-Zähler wird dabei komplett ausgeblendet und auf 0 zurückgesetzt – solange die große Seitentür aktiv ist, gibt es keine kleinen Schubladen mehr und sie fließen auch nicht mehr ins Gewicht ein. In der 2D-Vorschau siehst du dazu ein symbolisches Scharnier-/Schwenk-Symbol, in der 3D-Ansicht wird die Tür tatsächlich in der Breite geöffnet dargestellt, inklusive Schwenkbogen. „Links“ heißt: links, wenn du vor der Front stehst.

Unabhängig von der großen Seitentür kannst du für die sichtbare Front ein eigenes Material und eine eigene Materialstärke wählen – genau wie bei den Fachböden. Du findest beides unter „Fronten“ → „Material“, einmal je Möbel für alle Fronten. Dieser Regler gilt gemeinsam für Türen UND Schubladen (klein gestapelt oder groß): In der Praxis werden Fronten meist aus derselben Blende gefertigt, damit ein Möbelstück einheitlich aussieht, egal ob dahinter eine Tür oder eine Schublade sitzt. Das ist realistisch, weil eine Front in der Praxis oft aus einem anderen (meist dünneren) Material besteht als der Rest des Möbelstücks, z. B. eine 12-mm-Sperrholzfront an einem Schrank aus 18-mm-Multiplex. Standardmäßig wird ohne eigene Wahl weiterhin dein Hauptmaterial in der bisherigen Stärke verwendet – keine Gewichtsänderung an bestehenden Plänen, bevor du den neuen Regler/Material-Picker aktiv nutzt.

Für den Schubladenkasten selbst – also die Seiten, den Boden und die Rückwand hinter der Front, nicht die Front selbst – gibt es einen eigenen, unabhängigen Regler "Material/Materialstärke (Schubladenkasten)". Das ist realistisch, weil der Kasten einer Schublade in der Praxis oft aus einfacherem, dünnerem Material gefertigt wird als die sichtbare Front (z. B. ein 8-mm-Sperrholzkasten hinter einer 15-mm-Massivholzfront). Auch hier gilt: Ohne eigene Wahl wird für den Kasten weiterhin dein Hauptmaterial in der bisherigen Wandstärke verwendet.

Flächen weglassen (Pro)

Nicht jedes Möbel hat alle Seiten: ein Regal ist vorn offen, ein Schrank an der Van-Wand braucht keine Rückwand, über dem Radkasten fehlt der Boden. Tippe im Objekt-Editor auf „Flächen“. Im Screen „Flächen planen“ wählst du, was nicht gebaut wird: „Boden“, „Deckel“ und jede „Wand“ – die Wand tippst du in der Skizze an. Unter dem Eintrag steht dann, was fehlt.

Den Eintrag gibt es bei Geschlossene Box, Offene Box, Rahmen / Gestell (geschlossen), Rahmen + Beplankung und Abgeschrägte Box – jeweils mit den Flächen, die die Bauweise hat. Bei Rahmen + Beplankung fehlt nur die Beplankung, die Streben bleiben. Beim Zylinder bleibt der Mantel, weglassen kannst du Boden und Deckel. Bei einer Form von hinten oder von der Seite sind es die Kanten der Form und die zwei Stirnwände.

Gewicht, Materialbericht, Plan, 3D und Kollision rechnen ohne die Fläche. Im Plan ist die Kante dort dünn, die Innenlinie offen. Ohne Deckel ist der Innenraum nach oben offen – ein Fahrzeugteil wie eine Säule darf dann durch das Möbel nach oben ragen.

Eine Front an einer weggelassenen Wand wirkt nicht: in „Fronten planen“ ist die Kante grau, die Front bleibt gespeichert und kommt mit der Wand zurück. Ebenso eine Wand-Aussparung dort – sie steht mit „Inaktiv – Wand weggelassen“ in der Liste. Setzt du einen Punkt in eine weggelassene Wand, bleiben beide Hälften weg.

Aussparungen (Pro)

Damit ist gemeint, was du aus dem fertigen Möbel wieder heraussägst: die Kerbe für den Radkasten, der Ausschnitt für die B-Säule, das Loch für eine Kabeldurchführung.

So kannst du es dir vorstellen: ein unsichtbarer Klotz, den du ins Möbel schiebst. Wo er auf Material trifft, verschwindet es; wo er durch Hohlraum läuft, passiert nichts. Bei einer Geschlossenen Box nimmt derselbe Klotz also Boden, Deckel und die durchquerten Wände weg – bei einem Massivblock sein volles Volumen. Bei geneigten Wänden nimmt der Klotz genau das Material, das er trifft. Gewicht, Verkleidung, Kollisionsprüfung und 3D rechnen mit der schrägen Wand.

Du legst je Aussparung fest, ob sie im Grundriss liegt (Draufsicht – für alles von unten oder oben: Radkasten, Bodenschiene, Dachschräge) oder in einer Wand (Seitenansicht – für alles Seitliche: B-Säule, Kabeldurchführung), ob sie rechteckig oder rund ist, und über welchen Höhenbereich bzw. welche Tiefe ins Objekt sie wirkt. Für einen 215 mm hohen Radkasten also "Eigener Bereich", 0 bis 215. Die Wand tippst du in „Aussparung planen“ in der Skizze an oder wählst sie daneben. Die Skizze liegt wie im Plan: oben Fahrerkabine, unten Heck. Bei Freiform geht das an jeder Kante, auch an schrägen – nicht an geneigten (dort grau). An einer runden Ecke reicht eine Wand-Aussparung nur bis zum Bogenanfang, in der Wand-Ansicht ist der Bogen grau.

Form von hinten oder von der Seite: Im Grundriss ist das Möbel von oben ein Rechteck (Breite × Länge); dünne Linien zeigen, wo die Form eine Stufe oder einen Knick hat – wie im Plan. „Nur oben“ und „Nur unten“ gehen an der Stelle der Aussparung durch die erste Platte, bei einer Sitzbank also durch den Sitz; darunter steht, von wo bis wo. Eine Wand gibt es an jeder senkrechten Kante der Form: so breit, wie die Form tief ist, und so hoch wie die Kante. „Abstand Y“ zählt ab ihrer Unterkante; wohin „Abstand X“ läuft, steht unter der Zeichnung. Die Zeile „Entfernt“ nennt die getroffenen Wände mit der Nummer ihrer Kante und die Stirnwand an einem Ende der Tiefe. Der Vorschlag aus der Kollisionswarnung legt die Aussparung im Grundriss an wie beim Rechteck.

Gewicht = das getroffene Material wird abgezogen. Unter der Zeichnung steht mit, was wirklich verschwindet ("Entfernt: Bodenplatte, Hinten") und wie viel kg das spart. Heißt es dort "kein Material – dieser Bereich ist ohnehin hohl", läuft die Aussparung durch Luft und ändert nichts.

Der Schalter "Schnittflächen verkleiden" legt Platten auf die Schnittkanten – aus der Kerbe wird ein sauber geschlossener Kasten. Rechne damit, dass das Möbel dadurch schwerer wird statt leichter: Du hast Material weggenommen und über die ganze Schnittfläche wieder welches hinzugefügt. Bei einem Radkasten-Ausschnitt ist das üblich, bei einer Bodenschiene unnötig.

Nicht verfügbar bei Baugruppen – dort bekommt jedes Einzelteil seine eigene Aussparung. Wand-Aussparungen gibt es außerdem nicht bei Einfache Platte. Bei Rahmen / Gestell (offen) und Rahmen + Beplankung schneidet die Aussparung auch die Streben, die sie trifft.

Im 2D-Plan ist eine Aussparung ein Loch, wo sie in der Ansicht offen ist: in der Draufsicht, wenn sie durchgeht oder von oben ausgeschnitten ist, in der Heckansicht, wenn sie bis zur Rückseite reicht. Liegt Material davor – etwa der Deckel über einer Aussparung von unten –, erscheint sie als getönte Fläche mit gestricheltem Rand. Bei Möbeln ohne Deckel ist der Innenraum offen: dort Loch, unter der Wand getönt. Das gilt für "Bauweise", "Einfach" und den Fokus gleichermaßen. Steht eine Wand oben nach außen über, zeigt die Draufsicht den Teil der Aussparung im Überstand gestrichelt bis zur Punktreihe. Die Heckansicht zeigt ihn am schrägen Umriss.

Der schnelle Weg: Meldet die App eine Kollision, tippe auf die Warnung – im Detail-Dialog steht der Knopf "Aussparung hinzufügen/ändern", der Position und Maße aus der tatsächlichen Überlappung vorbelegt – auch bei gedrehten Möbeln. Sobald das Hindernis frei steht, verschwindet die Warnung von selbst. Ragt ein Rechteck, eine L-Form oder eine Freiform in die Dachverjüngung, bietet der Dialog „Wand neigen“ (Pro) an. Es öffnet „Freiform zeichnen“ mit der Kante zur Fahrzeugwand und dem nötigen Winkel. Übernommen wird erst mit „Fertig“. Ein Rechteck oder eine L-Form wird dabei zur Freiform mit derselben Kontur. Bei einer Form von hinten oder von der Seite gibt es „Wand neigen“ nicht – dort zeichnest du die Schräge in die Form. Praktische Beispiele dazu in Kapitel 17.


Eine einfache Eselsbrücke: Massivblock = ausgefüllter Block. Geschlossene Box = Kiste mit Deckel. Offene Box = Kiste ohne Deckel. Rahmen / Gestell (offen) = nur dünne Streben, alles dazwischen ist Luft. Rahmen / Gestell (geschlossen) = massive Wände, aber ohne Boden und Deckel. Platte = ein liegendes Brett, mit Stückzahl mehrere gleich große übereinander. Je weniger Material tatsächlich verbaut ist, desto leichter wird es gerechnet – und das ist auch in der Realität so.


8. Objekte verschieben, drehen, zoomen und bearbeiten

Maße-Inspektor

Sobald ein Objekt ausgewählt ist, erscheint links neben dem Fahrzeug ein kleiner Maße-Inspektor. Dort siehst du die genaue Position des Objekts (X/Y/Z) und kannst sie direkt eintippen. Das ist besonders hilfreich, wenn ein Objekt sehr klein ist und sich mit dem Finger kaum präzise verschieben lässt – hier kannst du den Wert einfach direkt eingeben.

Bezug/Abstand – ein Objekt exakt an einem anderen ausrichten

Sobald ein Objekt ausgewählt ist, findest du im Maße-Inspektor unten den runden, orangen „Ausrichten"-Button. Er blendet eine Leiste ein, mit der du dein Objekt exakt zu einem anderen ausrichten kannst – ideal, wenn zwei Möbelstücke bündig aneinanderstehen oder einen genauen Abstand zueinander haben sollen.

Gesperrte Objekte (🔒) und dachmontierte Objekte lassen sich über diese Leiste nicht verschieben – ihre Position bleibt geschützt.

Auswahl aufheben

Um die Auswahl eines Objekts aufzuheben, tippt du rechts unten auf den "Aufheben"-Button (erscheint sobald ein Objekt selektiert ist). Das Objekt bleibt an seiner Position, ist aber wieder abgewählt.

Zoomen und die Ansicht verschieben

Der Button „Fokus" (Vollbild-Symbol) in der Werkzeugleiste zoomt automatisch so, dass dein Fahrzeug optimal auf dem Bildschirm liegt. Erst danach kannst du:

Um den Zoom wieder zurückzusetzen, tippst du auf den Button rechts unten (erscheint während des Zoom-Modus).

Im normalen Plan ist die Bauweise angedeutet: Zeichen für hohl, Deckel und Gestell, dazu Dachschräge und Aussparungen. Der Fokus zeigt sie genau, mit echter Wandstärke und Ständerwerk. Fachböden, Schubladen und Türen siehst du dort in der Heckansicht; in der Draufsicht liegen sie unter dem Deckel. Was die Linien und Zeichen bedeuten, erklärt die Hilfe im Planner ("Hilfe") unter "Darstellung". In den Einstellungen wählst du unter "Darstellung im Plan" zwischen "Bauweise" und "Einfach". Die Frontkante – die Seite, zu der sich das Möbel öffnet – ist als dickere Linie auch im normalen Plan zu sehen. Im Fokus steht über dem ausgewählten Möbel zusätzlich das lichte Innenmaß (nicht bei L-Form und Freiform), die Größe jeder Aussparung (mehr als drei: nur die Anzahl), die Zahl der Fachböden und bei Dachschräge die Höhe der niedrigen Seite. Eine Form von hinten zeigt die Heckansicht so, wie du sie gezeichnet hast; eine Form von der Seite siehst du so in der Skizze im Editor. Von oben und von der Kante ist sie ein Block mit dünnen Linien an Stufen und Knicken.

Pro-Objekte: verschieben erlaubt, Bearbeiten gesperrt

Objekte mit Pro-Features – z. B. Baugruppen, Pro-Bauweisen oder eigene Materialien – kannst du auch ohne aktives Pro auswählen und frei verschieben. Beim Doppeltippen erscheint ein Hinweis: Bearbeiten (Maße, Material, Bauweise) erfordert Pro. Im Auswahl-Dialog erkennst du diese Objekte am kleinen 🔒-Symbol vor den Aktions-Buttons.

Heck und Unterflur im Plan

Objekte im Bereich „Heck außen“ zeigt die Draufsicht nicht – dort ist kein Platz. Objekte „Unterflur“ liegen gestrichelt unter allem anderen; tippst du an die Stelle, gewinnt das Möbel darüber, das Unterflur-Teil wählst du dann über „Wählen“. Wählst du ein Heck-Teil aus, wechselt der Plan in die Heckansicht. Dort sind Heck- und Unterflur-Teile gestrichelt, und über dem Dach bzw. unter dem Boden ist Platz zum Antippen und Ziehen. Liegt ein Unterflur-Teil im Bereich eines Rads, warnt das gelbe Banner „Unterflur: liegt im Bereich des Rads – bitte prüfen“.


9. Der Auswahl-Dialog ("Wählen")

Wenn mehrere Möbelstücke übereinanderliegen oder eines durch ein anderes verdeckt ist, hilft dir der Button "Wählen". Er öffnet eine Liste aller Objekte – getrennt nach "Möbel & Objekte" und "Fahrzeugstruktur".

Pro Objekt in der Liste siehst du drei kleine Symbole:

Tippst du auf den Namen eines Objekts in der Liste, wird es ausgewählt und automatisch nach vorne geholt, damit du es bearbeiten kannst.

In diesem Dialog findest du außerdem den blauen Button "Zu einem Möbelstück zusammenfassen" – das führt direkt zum nächsten, größeren Thema:


10. Baugruppen – mehrere Teile zu einem Möbelstück zusammenfassen

🔒 Pro-Funktion: Baugruppen erstellen ist eine Pro-Funktion. Free-Nutzer sehen den Button im Auswahl-Dialog, er zeigt aber bei Antippen die Pro-Upgrade-Möglichkeit.

Was ist eine Baugruppe?

Stell dir vor, du baust einen Kleiderschrank aus zwei Teilen: dem Korpus (offene Box, da die Tür ja vor der Öffnung sitzt) und einer Tür (ein schlanker Massivblock – dazu in Kapitel 17 mehr). Bisher musstest du die beiden als zwei getrennte Objekte in der Liste führen. Mit einer Baugruppe kannst du sie zu einem einzigen Eintrag zusammenfassen – mit einem gemeinsamen Namen, einem gemeinsamen Gesamtgewicht und einem gemeinsamen Schwerpunkt. Trotzdem bleibt für die Materialliste/den TÜV-Bericht erhalten, aus welchem Material welcher einzelne Teil tatsächlich besteht.

Wichtig: Eine Baugruppe ändert nichts an der Berechnung – sie ist reine Übersicht. Das Gesamtgewicht der Baugruppe ist exakt die Summe der Gewichte ihrer Teile, vorher wie nachher.

Wie erstellst du eine Baugruppe? Schritt für Schritt

  1. Öffne den Auswahl-Dialog über den Button "Wählen".
  2. Tippe auf den blauen Button "Zu einem Möbelstück zusammenfassen". Ein kurzes Fenster erklärt dir, was jetzt passiert.
  3. Du befindest dich jetzt im Auswahl-Modus: Vor jedem Objekt (außer Fahrzeugstruktur – die lässt sich nicht gruppieren) erscheint eine Checkbox.
  4. Wähle mindestens 2 Objekte an, die zusammengehören sollen (z. B. Schrankkorpus + Tür).
  5. Tippe erneut auf den (jetzt unten stehenden) Button "Zu einem Möbelstück zusammenfassen (Anzahl)".
  6. Ein kleines Fenster fragt dich nach einem Namen für die neue Baugruppe – vorbelegt mit dem Namen des schwersten ausgewählten Teils. Du kannst den Namen direkt ändern oder einfach bestätigen.
  7. Fertig – aus den einzelnen Objekten ist jetzt ein gemeinsamer Eintrag geworden.

Eine komplett neue Baugruppe von Grund auf erstellen

Willst du eine Baugruppe bauen, ohne vorher einzelne Objekte im Plan zu platzieren, geht das über den Eintrag „Baugruppe erstellen" im Hinzufügen-Dialog (direkt über „Baugruppen-Vorlage wählen"). Das öffnet einen eigenen Vollbild-Editor, in dem du mit „+ Teil hinzufügen" nach und nach Teile ergänzt – genau wie im normalen Baugruppen-Editor stehen dir dort Anordnen, Drehen, Skalieren und die Bezug-/Abstandsanzeige zur Verfügung. Sobald mindestens 2 Teile vorhanden sind, tippe auf „Fertig".

Danach fragt dich ein Dialog, was mit der fertigen Baugruppe passieren soll – du kannst beide Optionen gleichzeitig auswählen:

Eigene Vorlagen kannst du dort auch wieder löschen (Papierkorb-Symbol neben dem Eintrag) – das betrifft nur die Vorlage selbst, bereits eingefügte Baugruppen im Plan bleiben unverändert.

Wie erkennst du eine Baugruppe im Plan?

In der Drauf- und Heckansicht zeigt eine Baugruppe weiterhin die echten Umrisse aller einzelnen Teile (nicht eine verschmolzene Einheitsform) – so siehst du z. B. bei "Bettplattform + Lattenrost" wirklich beide Formen. Zusätzlich klebt oben links ein kleines Schild mit ☑️-Symbol und dem Namen der Baugruppe, damit klar ist: Das hier gehört zusammen.

Eine Baugruppe bearbeiten

Doppeltippe auf die Baugruppe wie auf jedes andere Objekt. Es öffnet sich ein eigener Editor mit:

Eine Baugruppe wieder auflösen

Ganz unten im Baugruppen-Editor findest du den Button "Baugruppe auflösen". Damit werden alle Teile wieder zu einzelnen, eigenständigen Objekten in deiner Liste – das Gesamtgewicht bleibt exakt gleich, es wird nur wieder aufgeteilt. Das ist nützlich, wenn du dich umentscheidest oder ein Teil doch wieder separat bewegen möchtest.

Eine Baugruppe um 90° drehen

Oben im Baugruppen-Editor findest du den Dreh-Button (Symbol mit Gradzahl, z. B. „90°"). Jeder Tipp dreht die komplette Baugruppe um eine weitere Vierteldrehung (0°→90°→180°→270°→0°), dabei behalten alle enthaltenen Teile ihre Anordnung zueinander bei – nur die Ausrichtung im Raum ändert sich. Das Gesamtgewicht bleibt unverändert. Die Drehung wirkt sich korrekt in der 2D-Ansicht, der Kollisionsprüfung, im PDF-Export und in der 3D-Ansicht aus.

Eine Baugruppe skalieren (Gesamtgröße)

Direkt unter dem Dreh-Button findest du einen Regler für die Gesamtgröße der Baugruppe, dazu links und rechts zwei Plus-/Minus-Knöpfe für 5-%-Schritte. Der Regler zeigt die aktuelle Größe in Prozent (z. B. „120 %") und deckt 50–200 % ab – die Baugruppe kann also höchstens auf das Doppelte wachsen oder auf die Hälfte schrumpfen, zusätzlich begrenzt auf die Maße deines aktuellen Fahrzeugs (die Baugruppe kann nicht größer als die Ladefläche werden). Es gibt bewusst KEINE getrennten Regler für Breite/Länge/Höhe – alle drei Achsen wachsen oder schrumpfen immer gemeinsam im gleichen Verhältnis, damit die Proportionen der Teile zueinander exakt erhalten bleiben (unabhängiges Skalieren einzelner Achsen konnte sonst dazu führen, dass zuvor passende Teile nicht mehr zusammenpassen, z. B. ein rundes Teil neben einem eckigen). Während du den Regler ziehst, siehst du die Änderung sofort in der Ansicht dahinter.

Beim Skalieren wird das Gewicht jedes Teils neu berechnet: Massive oder plattenbasierte Teile werden schwerer bzw. leichter, die Wandstärke bleibt dabei aber immer gleich (eine 15-mm-Platte bleibt 15 mm, egal wie groß der Schrank wird). Geräte mit festem Gewicht (Kühlschrank, Toilette, Tank, Batterie) skalieren standardmäßig ganz normal mit – nur ihr Gewicht bleibt immer der reale Katalogwert, unabhängig von ihrer gezeichneten Größe. Willst du, dass ein bestimmtes Gerät seine reale Größe behält (nur seine Position verschiebt sich dann mit der wachsenden Baugruppe), findest du im Teil-Editor den Schalter „Größe beim Skalieren beibehalten" (nur bei Geräten mit festem Gewicht sichtbar) – aktivierst du ihn, erscheint neben dem Gerätenamen in der Teile-Liste zusätzlich ein kleines Schloss-Symbol. Aussparungen im Grundriss wachsen mit ihrem Teil mit, auch beim Einfügen einer Vorlage. So bleibt zum Beispiel das Loch in der Arbeitsplatte unter der Spüle. Eine Wandneigung wächst mit. Beim Skalieren bleibt ihr Winkel. Beim Einfügen einer Vorlage werden nur Breite und Länge gestreckt, die Höhe bleibt – dann ändert sich der Winkel leicht. Ein Radius wächst beim Skalieren mit. Beim Einfügen einer Vorlage bleibt er in mm, höchstens so groß, wie die Ecke erlaubt. Eine Form von hinten oder von der Seite streckt sich wie mit den Reglern im Editor; bei Einfache Platte bleibt die Tiefe (Stückzahl × Stärke).

Baugruppe im Heck: Steht eine Baugruppe im Bereich „Heck außen“ – etwa ein Heckträger mit Fahrrädern –, hat auch der Baugruppen-Editor den Regler „Abstand hinter der Hecktür“.

Vorgefertigte Baugruppen-Vorlagen

🔒 Pro-Funktion: Die Baugruppen-Bibliothek ist nur in Pro verfügbar.

Statt eine Baugruppe von Grund auf selbst zu bauen, kannst du aus 31 vorgefertigten Möbel-Baugruppen wählen – aus den VanLogic-Ausbauvorlagen und eigens gebaute, z. B. die L-Küche.

Du findest sie im Menü unter „Baugruppen-Vorlage wählen". Die Bibliothek ist in drei Kategorien aufgeteilt:

Jede Vorlage zeigt dir bereits die skalierten Maße für deinen Van – die Baugruppe wird beim Einfügen proportional auf die Breite und Länge deines Laderaums angepasst. Die Höhe bleibt dabei unverändert (Deckenhöhe ist fahrzeugspezifisch). Ausnahme: Die Arbeitsplatte der Küchen liegt auf 90 cm, in Vans ohne Stehhöhe (Dach unter 1,6 m) auf 75 cm. Hängeschränke in den Küchen und bei Büro / Werkbank hängen bis knapp unters Dach (Unterkante höchstens 1,65 m), mindestens 55 cm über Arbeitsfläche bzw. Schreibtisch – ist dafür kein Platz, entfallen sie. Dusche + WC und Kinderbett / Hochbett passen nur in Fahrzeuge mit Hochdach (ab 1,83 m innen). Betten behalten ihre echte Größe: Längsbetten und das Kinderbett bleiben, wie sie sind, ein Querbett reicht von Wand zu Wand (Matratze höchstens 2 m). Passt ein Bett nicht in dein Fahrzeug, erscheint es nicht in der Auswahl.

Wichtig: Vorgefertigte Baugruppen zählen als Pro-Objekte. Wenn du dein Pro-Abo später nicht verlängerst, bleiben sie sichtbar und berechenbar – du kannst sie aber nicht mehr bearbeiten, bis Pro wieder aktiv ist.


11. Gewicht, Achslast und Schwerpunkt verstehen

Unten im Bildschirm siehst du dauerhaft ein Panel mit den wichtigsten Werten:

Die Faustregel: Schwere Dinge (Wassertank, Batterie) so weit unten und so mittig wie möglich platzieren. Leichte Dinge (Kleiderschrank-Inhalt, Bettzeug) dürfen auch mal weiter oben oder hinten liegen. Jedes Möbel zählt mit der Mitte seiner echten Form – eine Sitzbank mit Lehne, von hinten gezeichnet, also etwas näher an der Lehne.

Was alles zählt: Auch Objekte unter dem Boden (Unterflur), hinter der Hecktür (Heck außen) und Komponenten, die nicht im Plan gezeichnet sind, zählen voll zu Gewicht und Achslast. Alles hinter der Hinterachse – etwa ein Heckträger – belastet die Hinterachse stärker als sein eigenes Gewicht und entlastet die Vorderachse.

Die Werte sind farbig markiert (grün = in Ordnung, gelb/rot = Problem). Verschiebe einfach Objekte, bis alle Werte wieder im grünen Bereich sind – das passiert in Echtzeit, du musst nichts neu berechnen lassen.


12. Die 3D-Vorschau

Über den Ansichts-Wechsler kommst du von der 2D-Drauf-/Heckansicht in die 3D-Ansicht. Dort siehst du dein Fahrzeug mit allen eingebauten Möbeln und Geräten räumlich.

Das Fahrzeug hat die Form deines Modells (ein Ducato sieht anders aus als ein Crafter), die Räder sitzen an den Achsen, mit denen die App auch die Achslast rechnet, und der Ladeboden liegt in echter Höhe. Unter dem Boden siehst du den Rahmen mit zwei Längsträgern – Unterflur-Teile hängen sichtbar dazwischen. Die Kamera geht etwas unter die Waagerechte, so kannst du sie auch von unten anschauen. Komponenten zeigen ihr echtes Aussehen (Kühlschrank, Batterie, Fahrräder …), Baugruppen die Umrisse ihrer Einzelteile.

🔒 Pro-Funktion: In der kostenlosen Version zeigt die 3D-Ansicht ein festes Beispielprojekt (einen ausgebauten Ford Transit), das du drehen kannst. Mit Pro siehst du dort dein eigenes Projekt.

Realistisch oder Röntgen: durch Möbel hindurchsehen

Über dem 3D-Bild kannst du zwischen zwei Ansichtsmodi wählen:

Ein Möbel mit weggelassener Fläche (Kapitel 7) ist auch in Realistisch hohl – du siehst durch die Öffnung hinein.

Baugruppen explodieren: Einzelteile auseinanderziehen

Enthält dein Plan mindestens eine Baugruppe (siehe Kapitel 10), erscheint darunter eine Auswahl-Leiste mit allen Baugruppen deines Projekts (zum seitlichen Durchscrollen, falls mehr vorhanden sind, als auf den Bildschirm passen – ein Pfeil zeigt an, wenn noch weitere folgen).

3D-Bauansicht direkt aus dem Objekt-Editor

Beim Bearbeiten eines Möbelstücks (oder einer Baugruppe) findest du an der kleinen Vorschau-Skizze bzw. im Kopfbereich des Baugruppen-Editors ein 3D-Symbol. Ein Tipp darauf öffnet eine fokussierte 3D-Ansicht nur dieses einen Objekts:

Diese fokussierte Ansicht ist wie die 3D-Vorschau eine Pro-Funktion.

Beschriftungen: Möbel direkt in 3D benennen

Über den Button „Beschriftungen“ unten rechts im 3D-Bild bekommt jedes Möbel eine kleine Nummer direkt am Objekt. Unten erscheint die Liste aller Objekte mit Nummer, Name, Maßen und Gewicht – antippen oder hochziehen öffnet sie. Jedes nummerierte Objekt hat dabei eine eigene Farbe – Nummer und Listeneintrag haben dieselbe.

Tippst du eine Nummer, ein Objekt oder einen Listeneintrag an, bleibt nur dieses Objekt farbig, alle anderen werden hellgrau, und seine Angaben erscheinen direkt daran. Sie bleiben stehen, bis du etwas anderes antippst; daneben tippen hebt die Wahl auf. Flächige Objekte wie Bodenbelag oder Dämmung haben keine Nummer, sie stehen grau in der Liste.

Die Nummern laufen von vorn nach hinten, dann von links nach rechts. Mit „Top-Level-Objekte“ und „Baugruppen-Teile“ schaltest du die Nummern für einzelne Möbel bzw. für Baugruppen ein und aus. Bei der Explosionsansicht (siehe oben) bekommen dann auch die Einzelteile der Baugruppe eine Nummer.

Figur: Größenvergleich mit einem Menschen

Mit „Figur“ unten links stellst du einen Menschen in den Van. Mit dem Regler stellst du die Größe ein (160–200 cm). Tippe „Figur setzen“ und dann auf den Boden, wo sie stehen soll. So siehst du sofort, ob Stehhöhe, Durchgang und Bettlänge passen.

Im Browser (Web-App) gibt es zusätzlich „Stehend sehen“ und „Sitzend sehen“: Dann schaust du mit den Augen der Figur in den Van – ziehen zum Umsehen, „Zurück zur Übersicht“ beendet es.


13. Speichern, Exportieren, Importieren

Dein Projekt wird automatisch auf deinem Gerät gespeichert – du musst nichts manuell sichern.

Wenn du dein Projekt zusätzlich sichern, auf ein anderes Gerät übertragen oder mit jemandem teilen willst, exportierst du es als Datei (Endung .vanlogic) – das geht auch ohne Pro. 🔒 Wieder einlesen (importieren) ist eine Pro-Funktion. Beim Import prüft die App automatisch, ob die Datei mit deiner App-Version kompatibel ist.


14. Material- und TÜV-Bericht

🔒 Pro-Funktion

Die App kann auf Knopfdruck zwei verschiedene Berichte erstellen. Du findest sie im Menü über "PDF Export" (für den TÜV-/Gutachter-Bericht als PDF) und "Materialliste" (für den Materialbericht als PDF oder CSV):

Materialbericht (PDF oder CSV)

Der Materialbericht listet alle verbauten Materialien gruppiert nach Kategorie (z. B. Holz, Metall, Dämmstoffe) auf. Für jedes Material siehst du:

Bei Freiform steht beim Teil „Zuschnitt nach Kontur“, mit runden Ecken zusätzlich z. B. „4 × Bogen r = 120 mm“. Bei einer Form von hinten oder von der Seite steht dort „Stirnwände nach Kontur“ – die Platten über die Tiefe und die Fachböden sind Rechtecke.

Weggelassene Flächen (Kapitel 7) zählen nicht mit – weder bei der Fläche noch bei der Anzahl. Hat ein Möbel weder Boden noch Deckel, entfällt „Zuschnitt nach Kontur“.

Bei Baugruppen wird automatisch wieder jedes einzelne Teil mit seinem eigenen Material aufgeführt – die Baugruppen-Zusammenfassung betrifft nur die Übersicht im Plan, nicht den Materialbericht.

Der Bericht steht als PDF (zum Ausdrucken oder Weiterschicken) und als CSV (für Tabellenprogramme wie Excel, z. B. zur Erstellung einer Einkaufsliste) zur Verfügung.

TÜV-/Gutachter-Bericht (PDF)

Dieser Bericht ist darauf ausgelegt, bei einer amtlichen Fahrzeug-Abnahme (TÜV, DEKRA, Gutachter) als Nachweis vorzulegen. Er enthält:

Hinweis: Dieser Bericht ist ein Hilfsmittel und ersetzt keine offizielle Berechnung durch einen Sachverständigen. Er kann aber als Grundlage und Gesprächsunterlage dienen.

Tank-Szenarien: Der Bericht rechnet leer, halb und voll genauso wie die App – auch Tanks in Baugruppen und unter dem Boden. Im Bauplan-Bild zeigt die Heckansicht Heck- und Unterflur-Teile gestrichelt, die Draufsicht zeigt das Heck nicht.


15. Eigene Materialien, Komponenten und Kategorien erstellen

🔒 Pro-Funktion

Die hinterlegten Materialien und Komponenten reichen dir nicht? Du kannst dir eigene anlegen – erkennbar am kleinen Schloss-Symbol für Free-Nutzer.

Ein eigenes Material erstellen (für "Eigenbau")

Öffne in der Materialauswahl eines Eigenbau-Objekts das "+", um ein neues Material anzulegen (oder tippe auf das Stift-Symbol bei einem bestehenden eigenen Material, um es zu bearbeiten). Du legst fest:

Eine eigene Komponente erstellen (für fertig gekaufte Geräte)

Tippe in „Komponente wählen“ auf das „+“ im Kopf einer Kategorie – es öffnet sich „Neue Komponente“. Du legst fest:

Bestehende eigene Komponenten bearbeitest du über das Stift-Symbol.

Eigene Kategorien

Sowohl bei Materialien als auch bei Komponenten kannst du dir zusätzlich eigene Kategorien anlegen, um deine eigenen Einträge sinnvoll zu sortieren (z. B. eine eigene Kategorie "Eigenbau-Spezial" oder "Solar-Zubehör"). Das geht über den Kategorie-Dialog direkt in der jeweiligen Auswahlliste – dort kannst du Kategorien anlegen, umbenennen oder wieder löschen. Lösche eine Kategorie, bleiben die Materialien/Komponenten darin trotzdem erhalten, sie werden dann nur nicht mehr dieser Kategorie zugeordnet angezeigt.


16. Rückgängig / Wiederholen (Undo/Redo)

Oben in der Werkzeugleiste findest du zwei Pfeil-Symbole:

Ist gerade nichts zum Zurücknehmen bzw. Wiederherstellen vorhanden, ist das jeweilige Symbol ausgegraut und lässt sich nicht antippen. Sobald du nach einem "Rückgängig" etwas Neues änderst, geht die Möglichkeit zum "Wiederholen" verloren (das ist normales Verhalten, wie du es aus anderen Programmen kennst).

Auch Vorlage laden, Import und Projekt löschen sind je ein Schritt – dabei kommen auch die Fahrzeugdaten zurück, beim Import außerdem eigene Materialien, Kategorien, Sprache und Einheit. Der Verlauf gilt, solange die App offen ist.


17. Selbstbau – alle Situationen, alle Möbel, Schritt für Schritt

Das ist das wichtigste Kapitel für alle, die Möbel selbst bauen. Hier erfährst du, wie du jedes typische Van-Möbelstück korrekt in der App nachbaust – mit den richtigen Bauweisen, der richtigen Positionierung und wann eine Baugruppe Sinn macht.


Das Grundprinzip: Was bedeuten Breite, Länge und Höhe?

Einmal verstehen – nie wieder verwirren lassen:

In VanLogic sind die drei Maße klar definiert:

In der Draufsicht (von oben gesehen) siehst du immer: Breite × Länge (den Grundriss – wie ein Bauplan).

In der Heckansicht (von hinten gesehen) siehst du: Breite × Höhe.

Das Wichtigste: Du kannst kein Objekt kippen oder auf die Seite legen. Alle Objekte stehen immer aufrecht. Die Höhe zeigt immer nach oben. Das bedeutet:

Das führt zu einem wichtigen Trick für senkrechte Platten:


Der Schlüssel-Trick: Senkrechte Platten (Tür, Wand, Regalseite)

Das Problem: "Einfache Platte" rechnet immer als liegende Fläche (Breite × Länge als Grundriss). Das stimmt für einen Regalboden oder eine Tischplatte. Für eine stehende Tür oder Seitenwand ist es falsch – die Platte würde dann riesig im Grundriss erscheinen und ein falsches Gewicht haben.

Die Lösung: Massivblock mit sehr geringer Länge.

Stelle dir eine Schranktür vor: 80 cm breit, 200 cm hoch, 2 cm dick (Materialstärke). So trägst du sie in VanLogic ein:

Feld Wert Erklärung
Bauweise Massivblock Tür ist solides Material durch und durch
Breite 80 cm Türbreite – korrekt
Länge 2 cm Türdicke – das ist der Trick!
Höhe 200 cm Türhöhe – korrekt

Warum Massivblock? Eine Tür ist von einer Seite bis zur anderen Seite solides Material. Die Formel Breite × Länge × Höhe ergibt: 80 × 2 × 200 = 32.000 cm³ – exakt das richtige Volumen, exakt das richtige Gewicht. ✓

Was siehst du im Plan? - Draufsicht: Ein hauchdünner 80 × 2 cm Streifen – korrekt, das ist der Fußabdruck der Tür von oben. ✓ - Heckansicht: Ein 80 × 200 cm Rechteck – die volle Türfläche. ✓ - 3D: Ein dünner aufrechter Block – sieht aus wie eine Tür. ✓

Diesen Trick verwendest du für alle senkrechten Bauteile:

Bauteil Bauweise Länge = Höhe =
Schranktür Massivblock Türdicke (z.B. 2 cm) Türhöhe (z.B. 200 cm)
Schubladenfront Massivblock Frontdicke (z.B. 1.8 cm) Schubladenhöhe
Seitenwand eines Regals Massivblock Brettdicke (z.B. 1.8 cm) Regalhöhe
Rückwand eines Schranks Massivblock Rückwanddicke (z.B. 0.8 cm) Schranktiefe → als "Breite" eintragen!
Trennwand (Raumteiler) Massivblock Wanddicke (z.B. 1.2 cm) Wandhöhe
Schiebetür Massivblock Türdicke (z.B. 2 cm) Türhöhe
Verkleidungsplatte Massivblock Plattendicke (z.B. 0.8 cm) Verkleidungshöhe

Hinweis zur Rückwand: Eine Rückwand, die entlang der Fahrzeugbreite läuft, brauchst du gedanklich "umdrehen": Ihre "Breite" in der App ist die Fahrzeugbreite, ihre "Länge" ist die Wanddicke, ihre "Höhe" ist die echte Wandhöhe. Das Prinzip ist identisch.


Wann welche Bauweise?

Schnelle Übersicht für alle Situationen im Van-Ausbau:

Situation Bauweise Hinweis
Massiver Klotz, Tritt, Abstandshalter Massivblock
Senkrechte Platte: Tür, Wand, Regalseite Massivblock Länge = Materialdicke
Liegende Platte: Regalboden, Tischplatte, Sitzfläche Einfache Platte Wandstärke = Materialdicke
Geschlossener Kasten / Kiste mit Deckel Geschlossene Box
Kiste oder Fach ohne Deckel, Unterschrank unter der Arbeitsplatte Offene Box (Pro) "offen" = kein Deckel
Schrank oder Regal vorn offen, ohne Rückwand oder ohne Boden Geschlossene Box mit „Flächen“ (Pro) Wand, Boden oder Deckel weglassen
Korpus mit Lattengestell + dünner Beplankung (Gewicht sparen) Rahmen + Beplankung (Pro) Ständerwerk trägt, dünne Außenhaut – meistgenutzte Bauweise im echten Vanbau
Bettgestell, Kistensockel (massive Seiten) Rahmen / Gestell (geschlossen) (Pro) Massive Wände, kein Boden/Deckel
Schlankes Regalgestell, Baugerüst (nur Streben) Rahmen / Gestell (offen) (Pro) Nur dünne Streben
Schrank unter Dachschräge Abgeschrägte Box (Pro) + Dachtiefe angeben
Mehrere gleich große Platten übereinander Einfache Platte mit Stückzahl (Pro) Höhe = Stückzahl × Wandstärke
Platte in Form: Trennwand, Verkleidung an der Karosserie Einfache Platte als Freiform von hinten oder von der Seite (Pro) Tiefe = Stückzahl × Wandstärke

Möbel 1: Kleiderschrank

Ein Kleiderschrank besteht aus Korpus + Tür → Baugruppe.

Teil 1 – Schrankkorpus: - Bauweise: Geschlossene Box — unter „Flächen“ die Wand vorn weglassen (Pro), dort kommt die Tür - Breite = 80 cm, Länge = 60 cm, Höhe = 200 cm - Wandstärke = 18 mm (Multiplex-Stärke) - Montagehöhe = 0 (steht auf dem Boden)

Teil 2 – Tür: - Bauweise: Massivblock — senkrechte Platte, Länge = Türdicke - Breite = 80 cm, Länge = 2 cm, Höhe = 200 cm - Montagehöhe = 0 - Positionierung: direkt vor dem Korpus (Länge des Korpus = 60 cm → Tür-Position Y = 0, Korpus beginnt bei Y = 2 cm, oder Tür an Heck-Seite des Korpus bei Y = 60 cm)

Noch realistischer – „Große Seitentür" direkt am Korpus: Eine Kleiderschranktür ist genau der Anwendungsfall dieser Funktion – eine große, seitlich aufschwingende Tür. Stelle am Korpus-Objekt unter „Fronten" „Klappen/Türen" auf 1 und aktiviere den Schalter „Große Seitentür (z. B. WC-Kabine)" (+ „Scharnierseite" links/rechts) – die App zeigt dann eine echte Schwenktür samt Schwenkbogen in 3D, und Teil 2 (separate Massivblock-Tür + Baugruppe) entfällt komplett.

Baugruppe bilden: Beide im "Wählen"-Dialog auswählen → zusammenfassen → Name "Kleiderschrank"

Sonderfall Schiebetür: Statt vor dem Korpus positionierst du die Tür seitlich versetzt (Breite = 80 cm, Länge = 2 cm, seitlich auf Schiene). Für Planungszwecke reicht es, die Tür in Endposition zu modellieren.

Sonderfall 2 Türen: Zwei Türen anlegen, jede halb so breit (40 cm), jeweils links und rechts positioniert.

Vereinfachte Alternative (Tür direkt am Objekt): Statt einer separaten Massivblock-Tür + Baugruppe kannst du am Korpus-Objekt auch direkt 1 Klappe/Tür einstellen (unter „Fronten", bei Offene Box/Geschlossene Box/Rahmen + Beplankung/Abgeschrägte Box verfügbar) – kein zweites Bauteil nötig, die App zeigt automatisch eine Front-Andeutung in 2D/3D und rechnet das Gewicht mit. Der Baugruppen-Weg mit eigenem Türteil bleibt sinnvoll, wenn du die Tür individuell positionieren oder z. B. als Schiebetür seitlich versetzen willst. Die Front ersetzt dann die Wand dahinter – weglassen musst du sie nicht.


Möbel 2: Hängeschrank (wandmontiert, erhöht)

Wie Kleiderschrank, aber mit angehobener Montagehöhe:

Teil 1 – Korpus: - Geschlossene Box ohne Wand vorn (wie Möbel 1), z. B. Breite = 60 cm, Länge = 30 cm, Höhe = 40 cm - Montagehöhe = 150 cm (hängt 150 cm hoch, unter der Decke)

Teil 2 – Tür: - Massivblock, Breite = 60 cm, Länge = 2 cm, Höhe = 40 cm, gleiche Montagehöhe

Einfacher – Tür als Klappe direkt am Objekt: Statt eines separaten Massivblock-Türteils kannst du am Korpus-Objekt auch direkt 1 Klappe/Tür einstellen (unter „Fronten") – kein zweites Bauteil, kein Baugruppen-Schritt nötig, die App zeigt automatisch eine Front-Andeutung und rechnet das Gewicht mit.

An der schrägen Van-Wand: Form „Freiform“, Startform „Rechteck“, bei der Kante zur Wand „Neigung“ z. B. 12°. Oben rückt der Schrank dann der Wand nach, bei 40 cm Höhe um 85 mm.

Mit Knick an der Wand: Zieht die Van-Wand oben ein, zeichne den Schrank von hinten: Form „Freiform“, „Kontur bearbeiten“, Ansicht „Heckansicht“, Startform „Rechteck“. Mit „Punkt hinzufügen“ legst du die Seite zur Wand der Wand nach, auch mit mehreren Knicken. Die Länge des Schranks ist dann die Tiefe.

Wichtig: Die App kann Hängeschränke nur als "in der Luft schwebende" Objekte darstellen – das Wandmaterial trägt ja kein eigenes Gewicht in deiner Planung. Das ist korrekt: Der Hängeschrank hängt an der Fahrzeugwand, die nicht eingerechnet wird.


Möbel 3: Bett (Rahmen geschlossen + Liegefläche + Lattenrost)

Teil 1 – Bettrahmen: - Bauweise: Rahmen / Gestell (geschlossen) (Pro) — massive Seitenteile, kein offenes Gestell (das wäre zu dünn für ein echtes Bettgestell, siehe Kapitel 7) - Breite = 140 cm, Länge = 200 cm, Höhe = 30 cm - Wandstärke = 44 mm (Stärke der Holzbalken)

Teil 2 – Liegefläche (Bettplattform): - Bauweise: Einfache Platte — liegendes Brett - Breite = 140 cm, Länge = 200 cm, Wandstärke = 18 mm - Montagehöhe = 30 cm (Oberkante des Rahmens) → oder "liegt auf: Bettrahmen"

Teil 3 – Lattenrost (optional): - Bauweise: Rahmen / Gestell (geschlossen) (Pro) — auch der Lattenrost-Rahmen hat massive Seitenleisten, kein offenes Gestell - Gleiche Maße wie Liegefläche, Höhe = 8 cm - Montagehöhe = 30 cm (liegt auf der Plattform oder ersetzt sie)

Baugruppe: Alle Teile → "Bett"


Möbel 4: Bettkasten (Bett mit Stauraum darunter)

Viele Van-Betten haben einen Staukasten darunter:

Teil 1 – Staukasten: - Bauweise: Offene Box (Pro) — oben offen (hier liegt das Bett drauf) - Breite = 140 cm, Länge = 200 cm, Höhe = 40 cm

Teil 2 – Liegefläche: - Bauweise: Einfache Platte - Montagehöhe = 40 cm → "liegt auf: Staukasten"

Teil 3 – optional: Bettrahmen (wenn Bettgestell zusätzlich zum Staukasten): - Rahmen / Gestell (geschlossen), Höhe = 5 cm, auf der Liegefläche

Baugruppe: Staukasten + Liegefläche → "Bett mit Stauraum"


Möbel 5: Küchenzeile (Unterschrank + Arbeitsplatte)

Teil 1 – Unterschrank: - Bauweise: Offene Box (Pro) — ohne Deckel, oben liegt die Arbeitsplatte; vorn sitzen Schubladen/Türen - Breite = 120 cm, Länge = 60 cm, Höhe = 85 cm

Leichter bauen (meistgenutzte Bauweise im echten Vanbau): Statt Offene Box kannst du den Unterschrank auch als Rahmen + Beplankung (Pro) bauen – ein dünnes Ständerwerk trägt, eine dünne Außenhaut beplankt das Ganze, das spart gegenüber durchgehender Wandstärke Gewicht (Formel/Details siehe Kapitel 7).

Teil 2 – Arbeitsplatte: - Bauweise: Einfache Platte — liegendes Brett - Breite = 124 cm (etwas breiter, Überhang), Länge = 62 cm - Wandstärke = 38 mm (typische Arbeitsplattendicke) - Montagehöhe = 85 cm → "liegt auf: Unterschrank"

Baugruppe: "Küchenzeile"

Erweiterung Spüle: Eine Spüle ist eine Komponente (festes Gewicht aus dem Datenblatt) – separat eintragen und mit der Küchenzeile zur Baugruppe hinzufügen. Für eine eingelassene Spüle bekommt die Arbeitsplatte eine Aussparung im Grundriss in Spülengröße.

Erweiterung Hängeschrank über der Küche: Wie Möbel 2 (Hängeschrank), separat anlegen oder zur Küchenzeilen-Baugruppe hinzufügen.

Schubladen direkt am Objekt: Für einen realistischen Küchen-Unterschrank stellst du am Unterschrank-Objekt selbst z. B. 2–3 Schubladen ein (unter „Fronten") – die App zeichnet automatisch Frontlinien und Griffe in 2D/3D und rechnet Fronten/Böden ins Gewicht mit ein. Ein eigenes Bauteil pro Schublade ist dafür nicht nötig. Bei einer L-Küche wählst du dort beide Frontkanten. Steht im Schrank ein Kühlschrank, eine Gasflasche oder hängt dort die Spüle, nimm statt Schubladen zwei Türen und schalte „Türen nebeneinander“ ein (Kapitel 7).

Küche mit schräger Ecke: Form „Freiform“, Startform „Abgeschrägte Ecke“, Arbeitsplatte mit derselben Kontur. Fertig als Baugruppen-Vorlage „Küche mit schräger Ecke“ oder „L-Küche“ (Kapitel 10).


Möbel 6: Sitzbank mit Stauraum

Teil 1 – Staukasten: - Bauweise: Offene Box (Pro) — oben offen - Breite = 120 cm, Länge = 50 cm, Höhe = 45 cm

Teil 2 – Sitzfläche: - Bauweise: Einfache Platte - Breite = 120 cm, Länge = 50 cm, Wandstärke = 18 mm - Montagehöhe = 45 cm → "liegt auf: Staukasten"

Baugruppe: "Sitzbank"

Hinweis: Polster/Sitzkissen → als Komponente mit festem Gewicht, oder als Massivblock mit der Dichte von Schaumstoff/Polstermaterial.

Platz für die Fersen: Form „Freiform“, die Kante zum Gang mit „Neigung“ −10°. Unten ist die Kiste schmaler, oben steht sie über.

Mit Lehne in einem Stück: Form „Freiform“, Ansicht „Heckansicht“, Startform „L-Form“, die Lehne an der Wandseite. Sitz und Lehne sind eine Form, die Länge der Bank ist die Tiefe. Bauweise z. B. Geschlossene Box – unter dem Sitz bleibt Stauraum, über dem Sitz ist für die Kollisionsprüfung Platz.


Möbel 7: Regalwand

Ansatz A – Einfach (Rahmen mit Fachböden): - Bauweise: Rahmen / Gestell (offen) (Pro) - Breite = 80 cm, Länge = 30 cm, Höhe = 180 cm - Fachböden: z. B. 3 (die App addiert 3 × Grundfläche × Wandstärke Holz) - Schnell und praktisch; im 3D-View siehst du das Gestell, die Böden sind rechnerisch drin

Ansatz B – Exakt (jedes Teil einzeln, Baugruppe):

Seitenteile sind senkrechte Platten → Massivblock: - 2× Seitenwand: Bauweise Massivblock, Breite = 1.8 cm, Länge = 30 cm, Höhe = 180 cm — links und rechts positionieren - 3× Regalboden: Bauweise Einfache Platte, Breite = 76.4 cm (Innenmaß), Länge = 30 cm, Wandstärke = 18 mm — auf Höhe 60 cm, 110 cm, 160 cm - Optional: Rückwand: Massivblock, Breite = 80 cm, Länge = 0.6 cm, Höhe = 180 cm (dünne Rückwand, z. B. 6 mm HDF)

Alle Teile → Baugruppe "Regalwand"

Ansatz C – Kiste ohne Vorderwand (Pro): Bauweise Geschlossene Box, Breite = 80 cm, Länge = 30 cm, Höhe = 180 cm, unter „Flächen“ die Wand vorn weglassen, Fachböden z. B. 3. Seiten, Rückwand, Boden und Deckel sind dann ein Teil – ohne Baugruppe.


Möbel 8: Tisch (Tischplatte + Beine)

Teil 1 – Tischplatte: - Bauweise: Einfache Platte - Breite = 120 cm, Länge = 60 cm, Wandstärke = 25 mm - Montagehöhe = 72 cm (Tischhöhe)

Teil 2–5 – Tischbeine: 4 Beine als Massivblock, dünn! - Bauweise: Massivblock - Breite = 6 cm, Länge = 6 cm, Höhe = 72 cm - Je an den vier Ecken positionieren

Baugruppe: "Tisch"

Klapptisch: Ein Klapptisch steht entweder klappt oder liegt eingeklappt. Für die Planung trage ihn in der aufgeklappten Position ein – das zeigt dir, ob er in den Raum passt. Eingeklappt nimmt er kaum Platz weg, muss also nicht separat eingetragen werden.

Runde Ecken: Form „Freiform“, Startform „Rechteck“, jede Ecke antippen und „Radius“ z. B. 60 mm. Der Materialbericht nennt dann „4 × Bogen r = 60 mm“.


Möbel 9: Trennwand / Raumteiler

Eine senkrechte Wand zwischen zwei Bereichen (z. B. Schlaf- und Küchenbereich):

In der Draufsicht erscheint sie als dünner Querstreifen. ✓

Türöffnung in der Trennwand: Modelliere zwei Teilstücke links und rechts der Öffnung (statt einer durchgehenden Wand), jedes als Massivblock mit angepasster Breite.

In Van-Form: Form „Freiform“, Ansicht „Heckansicht“, Bauweise Einfache Platte. Die Platte steht aufrecht, die Ecken oben zeichnest du der Dachrundung nach. Die Tiefe ergibt sich aus Stückzahl × Stärke, z. B. 1 × 18 mm.


Möbel 10: Bodenaufbau / Dielenboden

Der Fahrzeugboden (Holzunterbau, Isolierung, Dielenboden) ist typischerweise flächig und liegt:

Isolierung: - Bauweise: Einfache Platte - Breite = Fahrzeuginnenbreite, Länge = Laderaumlänge, Wandstärke = Isolierdicke (z. B. 25 mm Armaflex) - Montagehöhe = 0

Dielenboden: - Bauweise: Einfache Platte - Gleiches Grundmaß, Wandstärke = Dielendicke (z. B. 12 mm) - Montagehöhe = Isolierdicke (liegt auf der Isolierung)

Baugruppe: "Bodenaufbau"

Tipp: Radkästen ausklammern. Da der Boden um die Radkästen herumgeführt wird, ist die Fläche in Wirklichkeit etwas kleiner als Gesamtbreite × Gesamtlänge. Für die Gewichtsplanung ist die Näherung aber ausreichend genau.


Möbel 11: Wandverkleidung / Innenverkleidung

Wandverkleidungen sind senkrechte Platten (Seitenverkleidung rechts, links, Heck):

Für jede Wand ein eigenes Objekt als Massivblock: - Seitenverkleidung links/rechts: Breite = Länge der Ladezone, Länge = Wanddicke (z. B. 1.2 cm), Höhe = Innenraumhöhe - Heckverkleidung: Breite = Fahrzeugbreite innen, Länge = Wanddicke (z. B. 1.2 cm), Höhe = Innenraumhöhe

Alle drei → Baugruppe "Wandverkleidung"

Alternative Bauweise, wenn das Lattengestell mitgewogen werden soll: In der Praxis wird Wandverkleidung oft als Lattengestell (Konterlattung) mit dünner Beplankung gebaut. Willst du das Gewicht des Gestells nicht vernachlässigen, sondern mitrechnen, nutze statt Massivblock die Bauweise Rahmen + Beplankung (Pro) (Formel/Details siehe Kapitel 7) und trage bei „Länge" die Gesamttiefe von Gestell + Beplankung ein (z. B. 3 cm statt 1,2 cm für die reine Platte).

Entlang der Karosserie: Seitenverkleidung als Freiform mit Ansicht „Seitenansicht“ und Bauweise Einfache Platte. Die Form folgt Radkasten und Dachrundung; die Tiefe – hier die Breite – ergibt sich aus Stückzahl × Stärke.


Möbel 12: Deckenverkleidung / Dachausbau

Deckenverkleidungen liegen horizontal – aber an der Decke, also auf maximaler Montagehöhe:

Hinweis: Isolierung zwischen Dach und Verkleidung = weiteres Einfache-Platte-Objekt, gleiche Maße, geringere Wandstärke, etwas höhere Montagehöhe.

Alternative Bauweise: Wie bei der Wandverkleidung (Möbel 11) kannst du auch die Deckenverkleidung als Rahmen + Beplankung (Pro) bauen, wenn ein Lattengestell das Gewicht mitträgt – Details siehe Kapitel 7.


Möbel 13: Schrank unter Dachschräge

Wenn der Van zur Seite hin eine abfallende Dachkurve hat und ein Schrank unter dieser Schräge sitzt:

Die App berechnet das Gewicht der schrägen Flächen korrekt, und in der 3D-Vorschau siehst du das abgeschrägte Objekt.

Alternativ mit Freiform: die Wand zur Fahrzeugwand neigen (Kapitel 6). Dann folgt die ganze Wand der Schräge, nicht nur der Deckel. Die Kollisionswarnung schlägt den Winkel vor („Wand neigen“).


Möbel 14: Hochbett / Dachbett

Ein Hochbett ist einfach ein Bett mit erhöhter Montagehöhe:

Baugruppe: Plattform + Stützkonstruktion → "Hochbett"


Möbel 15: Radkasten-Überbau

Wenn du über einem Radkasten baust (z. B. eine Sitzbank oder Staukasten, der um den Radkasten herum geht):

Option A – L-Form: - Wähle bei der Form "L-Form" statt "Rechteck" - Trage die Außenmaße plus die Einschnitt-Maße ein, so dass der L-förmige Grundriss um den Radkasten herumgeht - Bauweise: Offene Box oder Rahmen / Gestell (geschlossen) – je nach Konstruktion (massive Seitenwände meist geschlossen, dünnes Gestell eher offen)

Option B – Zwei Teile: - Zwei Rechteck-Objekte nebeneinander (links und rechts des Radkastens), die in der Draufsicht einen Bogen bilden - Baugruppe aus beiden Teilen

Option C – Aussparung (Pro), meist der einfachste Weg: - Ein normales Rechteck-Objekt über den ganzen Bereich legen, Bauweise wie gewohnt (Offene Box, Rahmen / Gestell (geschlossen), Rahmen + Beplankung …) - Im Objekt-Editor unter "Aussparung" den Radkasten ausschneiden: Grundriss, "Eigener Bereich" von 0 bis Radkasten-Höhe - Schneller geht es über die Kollisionswarnung: antippen, "Aussparung hinzufügen/ändern" – Position und Höhe sind dann schon eingetragen - Der Höhenbereich schneidet den Boden und die getroffenen Wände bis zur Radkasten-Höhe – das ist der typische L-Schnitt, ein eigener Schalter ist dafür nicht nötig - Im 2D-Plan erscheint diese Aussparung von unten getönt, solange ein Deckel darüber liegt; bei einer Offenen Box ist der Innenraum ein Loch (Kapitel 7) - Das weggeschnittene Material wird automatisch vom Gewicht abgezogen

Gegenüber Option A und B hat das den Vorteil, dass es ein Möbelstück bleibt – so wie du es auch baust.

Option D – Freiform: - Form „Freiform“ wählen und die Punkte um den Radkasten legen, auch schräg an der Wand entlang - Die Kollisionsprüfung nimmt den echten Grundriss: Bleibt der Radkasten außerhalb der Kontur, gibt es keine Warnung

Option E – Form von der Seite (Pro): - Für eine schmale Bank oder Stufe direkt über dem Radkasten: Form „Freiform“, Ansicht „Seitenansicht“, unten eine Stufe über dem Radkasten - Die Stufe geht über die ganze Tiefe – ist das Möbel viel tiefer als der Radkasten, ist die Aussparung (Option C) genauer

Kollision mit dem Radkasten: Die App meldet den Kontakt über das Banner oben (Pro) – am Radkasten immer als Warnung, nie rot, weil sich der Radkasten bei jeder Bauweise aussparen lässt. Bei Option A und B ist das normal und oft gewollt – der Radkasten ist eben drin. Bei Option C verschwindet die Meldung, sobald die Aussparung ihn vollständig freistellt; solange noch etwas im Weg steht, sagt dir die App, wie viel.


Möbel 16: Schrank hinter dem Drehsitz

Mit Drehkonsole dreht sich der Fahrersitz zum Wohnraum. Hinter der Lehne braucht er dafür Platz, meist 25–35 cm. Ein Schrank direkt dahinter bekommt deshalb eine schräge Ecke zum Gang – ein typischer Fall für die Freiform.

Hochschrank an der linken Wand, direkt hinter dem Fahrersitz: - Form: „Freiform“, Breite = 50 cm, Länge = 70 cm, Höhe = 150 cm - „Kontur bearbeiten“ → Startform „Rechteck“, „Raster & rechte Winkel“ an - Kante 1 (vorn) antippen → „Punkt hinzufügen“ – der Punkt sitzt in der Mitte, also bei 25 cm - Den Eckpunkt vorn am Gang 25 cm nach hinten ziehen, bis Kante 3 noch 45 cm lang ist – an beiden Enden der Schräge stehen dann 135° - Bauweise: Rahmen + Beplankung (Pro), Hautstärke = 6 mm, 3 Fachböden - Unter „Fronten“ Kante 3 (Gangseite, 45 cm): 1 Klappe/Tür – für eine raumhohe Tür „Große Seitentür“

Tipp: Die Schräge am echten Sitz ausprobieren, z. B. mit einem Karton. Gewicht, Plan und 3D rechnen mit der Schräge.

Dachverjüngung: Stößt der Schrank oben an die Dachverjüngung, nimm die Abgeschrägte Box (Möbel 13) oder neige die Wand zur Fahrzeugwand – beides geht mit Freiform.


Checkliste: Habe ich alles richtig gemacht?

Bevor du ein Möbelstück als erledigt markierst, kurz prüfen:


18. Teilen – Bauplan, Statistik und mehr

Über „Projekt teilen" im Haupt-Screen kannst du deinen Van-Ausbau auf vier verschiedene Arten teilen:


Bauplan teilen – und was dann passiert

Wenn du auf "Bauplan teilen" tippst, wird deine aktuelle Planung als .vanlogic-Datei exportiert und kann per WhatsApp, E-Mail, AirDrop oder jede andere App verschickt werden, die Dateianhänge unterstützt.

Was der Empfänger sieht – die Gast-Vorschau

Wenn der Empfänger diese Datei antippt, wird nicht sein eigenes Projekt überschrieben. Stattdessen öffnet sich eine Gast-Vorschau:

Sein eigenes Projekt bleibt dabei vollständig erhalten.

Importieren – wofür es das gibt und wo die Gefahr liegt

Möchte jemand deinen Bauplan nicht nur ansehen, sondern als Ausgangspunkt für seinen eigenen Ausbau weiternutzen, kann er ihn importieren. Dabei wird der Bauplan in sein eigenes Projekt übernommen und ist dann vollständig bearbeitbar.

Wofür gibt es den Import? Zwei Personen bauen denselben Fahrzeugtyp aus und einer möchte auf der Planung des anderen aufbauen. Oder du selbst hast einen Plan auf einem anderen Gerät erstellt und willst ihn auf diesem Gerät weiterbearbeiten.

Wo liegt die Gefahr? Der Import ersetzt dein aktuelles Projekt vollständig – ohne Rückgängig-Funktion. Was vorher in der App war, ist danach unwiederbringlich weg. Die App zeigt deshalb vor dem Import eine deutliche Warnung. Lies sie sorgfältig, bevor du bestätigst.

Tipp: Exportiere deinen eigenen Plan als .vanlogic-Datei, bevor du etwas importierst – dann hast du immer ein Backup.


Diese Hilfe wird laufend erweitert, wenn neue Funktionen dazukommen oder Rückmeldungen zeigen, was noch fehlt.

19. Häufige Fragen und Probleme

Kurz und nach Thema sortiert. Ausführlich steht alles in den Kapiteln oben – hier nur die Antworten auf das, was am häufigsten auffällt.

Gewicht, Achslast und Schwerpunkt

Meine Zuladung ist fast aufgebraucht – stimmt das?

Die Zuladung ist das zulässige Gesamtgewicht minus Leergewicht minus Ausbau. Zwei Dinge fallen dabei oft auf: Das Leergewicht aus der Fahrzeugliste ist ein Schätzwert – sobald du dein Fahrzeug gewogen hast, trag den echten Wert in den Fahrzeugdaten ein. Und alles, was du nicht als Objekt eingetragen hast – Personen, Gepäck, Vorräte –, geht zusätzlich von dieser Zuladung ab.

Eine Achse ist überlastet, obwohl das Gesamtgewicht passt.

Achslasten hängen nicht am Gewicht allein, sondern daran, wo es steht. Je weiter hinten ein schweres Objekt sitzt, desto mehr davon landet auf der Hinterachse. Schiebe Schweres – Wassertank, Batterie, Küche – weiter nach vorne oder über die Achse; die Werte im Panel unten aktualisieren sich sofort.

Warum warnt die App beim Schwerpunkt?

Ein Schwerpunkt zu weit hinten oder zu hoch erhöht die Kippgefahr in Kurven und macht das Fahrzeug bei einer Vollbremsung unruhig. Faustregel: schwere Dinge so tief und so mittig wie möglich, leichte dürfen nach oben oder hinten.

Fahrzeug und Struktur

Mein Fahrzeug steht nicht in der Liste.

Dann gib die Maße manuell ein: Radstand, Ladefläche, zulässige Achslasten und Leergewicht stehen im Fahrzeugschein. Ändern kannst du sie später jederzeit – gerade das Leergewicht solltest du nachtragen, sobald du gewogen hast.

Die Dachverjüngung passt nicht zu meinem Van.

Sie ist ein Fahrzeugstruktur-Objekt, das du selbst einträgst ("+ Objekt" → "Fahrzeugstruktur"), und die Vans unterscheiden sich hier stark – am besten im eigenen Fahrzeug nachmessen. Geprüft wird bei der Verjüngung nur Höhe und seitliche Lage, dafür über die ganze Länge: sie läuft ja durch. Möbel dürfen darunter stehen, gewarnt wird erst, wenn sie hineinragen.

Plan und Darstellung

Ich sehe meine Aussparung im Plan nicht.

Eine Aussparung ist nur dort ein Loch, wo sie in dieser Ansicht wirklich offen ist – in der Draufsicht also, wenn sie durchgeht oder von oben ausgeschnitten ist. Liegt Material davor, etwa der Deckel über einer Aussparung von unten, erscheint sie als getönte Fläche mit gestricheltem Rand. Im Aussparungs-Editor siehst du dagegen die farbige Vorschau mit Verkleidungsbändern; der Unterschied ist Absicht.

Welche Seite ist vorne?

Die Frontkante – die Seite, zu der sich das Möbel öffnet – ist in der Draufsicht als dickere Linie gezeichnet. Sie erscheint an jeder Kante mit Türen oder Schubladen – bei einer L-Küche mit zwei Fronten also an beiden – und dreht mit dem Möbel mit.

In der Heckansicht ist sie ebenfalls zu sehen – dort musst du aber die Blickrichtung mitdenken: du schaust von hinten nach vorn. Jede Front hat ihre dicke Linie an der Seite, zu der sie sich öffnet; liegt sie oben, öffnet sie nach vorn zur Fahrerkabine. Öffnet sie zu dir, läuft die dicke Linie rundum um ihren Abschnitt – bei einer Front über die ganze Breite also um die ganze Fläche. Die Fach- und Grifflinien von Schubladen und Türen zeigt nur der Fokus.

Wo fängt bei der Dachschräge die Schräge an?

Nirgends: es gibt keinen Knick. Die Schräge läuft von der vollen Höhe an der Vorderkante durch bis zur niedrigen Seite hinten – deshalb zeigt die Draufsicht auch nur einen Gefällepfeil und keine Knicklinie. Im Fokus steht die Höhe der niedrigen Seite als Zahl über dem ausgewählten Möbel.

Meine Fachböden werden nicht gezeichnet.

Fachböden brauchen einen Innenraum. Massivblock und Einfache Platte haben keinen – dort bleibt die eingestellte Zahl ohne Wirkung, im Bild wie im Gewicht.

Bauweise und Aussparungen

Das Gewicht ändert sich nicht, obwohl ich eine Aussparung gesetzt habe.

Sieh im Aussparungs-Editor auf die Zeile "Entfernt: …". Steht dort nichts, passt der Eintrag entweder nicht zur Bauweise – er bleibt dann gespeichert, wirkt aber nicht und wird auch nicht gezeichnet – oder er liegt an einer Stelle, an der ohnehin kein Material ist, etwa im Hohlraum einer Box.

Warum wiegt mein Möbel so viel?

Das Gewicht kommt aus Bauweise × Maßen × Material, nicht aus einer Pauschale. Dieselbe Box wiegt massiv ein Vielfaches derselben Box als Rahmen mit Beplankung. Bei Einfache Platte ergibt sich die Höhe aus Stückzahl × Wandstärke – änderst du die Stückzahl, ändert sich beides, Bild und Gewicht.

Es kommt kein Aussparungs-Vorschlag.

Der Dialog nennt immer den Grund: die Überlappung ist kleiner als 20 mm, das Hindernis deckt den ganzen Grundriss ab, es steckt mitten im Objekt ohne Außenkante, es liegt an einer Ecke und berührt zwei Seiten, oder die Bauweise lässt die hier passende Aussparungsart nicht zu. Gedrehte Möbel bekommen ebenfalls einen Vorschlag, runde und L-förmige Grundrisse eine durchgehende Grundriss-Aussparung, eine Form von hinten oder von der Seite eine Grundriss-Aussparung wie ein Rechteck – nur eine Wand-Aussparung stellst du dort selbst ein.

Ich habe schon eine Aussparung, und es wird trotzdem gewarnt.

Der Vorschlag deckt immer nur das größte verbliebene Stück ab. Liegen mehrere Reste im Weg, bleibt die Warnung stehen – der nächste Vorschlag nimmt sich dann das nächste Stück vor. Das ist Absicht: eine Hüllbox über alle Reste nähme das Material dazwischen mit, das längst ausgespart ist.

Flächen weglassen

Wie baue ich ein Regal, das vorn offen ist?

Nimm eine Geschlossene Box und tippe im Editor auf „Flächen“. Dort tippst du die Wand vorn in der Skizze an – sie wird nicht gebaut. Genauso lässt du eine Rückwand, den Boden oder den Deckel weg. (Pro)

Warum ist in „Fronten planen“ eine Kante grau?

Die Wand dort ist weggelassen, geneigt oder ganz rund. An einer weggelassenen Wand wirkt keine Front; sie bleibt gespeichert und wirkt wieder, sobald die Wand gebaut wird.

Meine Wand-Aussparung wirkt nicht mehr.

Steht dabei „Inaktiv – Wand weggelassen“, fehlt die Wand dort. Die Aussparung bleibt gespeichert und wirkt wieder, sobald die Wand gebaut wird.

Freiform: schräge Wände und runde Ecken

Wie mache ich eine schräge Wand?

Wähle die Form „Freiform“ und tippe auf „Kontur bearbeiten“. In der Liste unter der Zeichnung hat jede Kante das Feld „Neigung“. Eine positive (+) Winkeleingabe kippt die Wand oben nach innen – etwa bei einem Schrank, der oben der schrägen Van-Wand folgt. Eine negative (−) Winkeleingabe kippt sie oben nach außen – etwa bei einer Sitzkiste, die unten Platz für die Füße lässt. Das Schrägbild darunter zeigt dir sofort, wie das Möbel aussieht. (Pro)

Stößt ein Möbel oben an die Dachverjüngung, tippe auf die Kollisionswarnung und dann auf „Wand neigen“. Die App schlägt den passenden Winkel vor; übernommen wird erst mit „Fertig“. Das geht auch bei einem Rechteck – es wird dabei zur Freiform.

Wie mache ich runde Ecken?

Wähle die Form „Freiform“, tippe auf „Kontur bearbeiten“ und dann in der Zeichnung auf die Ecke mit dem Punkt. Darunter erscheint das Feld „Radius“: Je größer die Zahl, desto runder die Ecke, 0 macht sie wieder spitz. Wie groß es höchstens geht, steht direkt unter dem Feld. Für eine Tischplatte mit vier runden Ecken nimmst du die Startform „Rechteck“ und tippst jede Ecke einzeln an. (Pro)

Welche Möbel kann ich damit bauen?

Zum Beispiel:

Die Schritt-für-Schritt-Anleitungen stehen in Kapitel 17.

Freiform von hinten oder von der Seite

Wie zeichne ich eine Sitzbank mit Lehne in einem Stück?

Form „Freiform“, „Kontur bearbeiten“, oben bei „Ansicht“ die „Heckansicht“ wählen. Dann zeichnest du die Bank so, wie du sie von hinten siehst – Sitz und Lehne als L. Im Feld „Tiefe“ trägst du ihre Länge ein. (Pro)

Warum ist eine Bauweise grau?

Offene Box, Rahmen / Gestell (geschlossen) und Abgeschrägte Box gibt es nur in der Draufsicht. Tippst du sie an, blinkt kurz der Grund auf. Eine Dachschräge zeichnest du von hinten oder von der Seite direkt in die Form.

Wo ist das Feld „Neigung“?

Von hinten und von der Seite gibt es keine Neigung – die Schräge ist schon Teil der Form. Deshalb bietet die Kollisionswarnung dort auch kein „Wand neigen“ an.

Welche Möbel kann ich damit bauen?

Zum Beispiel:

Objekte, Material und Tanks

Eigenbau oder Komponente – was nehme ich?

Eigenbau für alles, was du selbst baust: das Gewicht rechnet die App aus Bauweise, Maßen und Material. Komponente für fertig gekaufte Geräte – Kühlschrank, Heizung, Batterie. Ihr Gewicht kommt aus dem Katalog (oder deinem eigenen Wert, Pro); Form und Maße sind nur für das Bild da.

Beim Tank ändert sich das Gewicht, wenn ich am Regler ziehe.

Das ist der Füllstand-Regler (0–100 %, Pro). Ein 100-Liter-Frischwassertank wiegt leer fast nichts und voll rund 100 kg – der Unterschied zwischen Reisebeginn und Heimfahrt lässt sich damit durchspielen, samt Wirkung auf Achslast und Schwerpunkt.

Mein Material ist nicht in der Liste.

Leg dir ein eigenes Material an (Pro): über das "+" in der Materialauswahl, wahlweise mit Dichte (kg/m³) oder mit festem Gewicht (kg), dazu eine eigene Farbe. Ein Tabellen-Symbol (❔) zeigt dir gängige Dichten zum Antippen, falls du deine nicht kennst.

Komponenten, Heck und Unterflur

Wo trage ich Kabel, Schrauben oder Dämmung ein?

Als Komponente mit „Nicht in Plan einfügen“: Sie wird nicht gezeichnet, zählt aber zu Zuladung und Achslast. Gerechnet wird mit „Verbrauch × Menge“ oder mit dem „Gesamtgewicht“. Mehr in Kapitel 6.

Wie plane ich einen Unterflurtank oder einen Heckträger?

Füge die Komponente ein und wähle bei „Liegt auf“ den Bereich „Unterflur (unter dem Boden)“ bzw. „Heck außen (hinter der Hecktür)“. Den Abstand hinter der Tür stellst du mit dem Regler ein. Beides zählt voll zur Achslast – siehe Kapitel 6.

Mein Heckträger fehlt in der Draufsicht.

Das ist so gewollt: Die Draufsicht zeigt nur den Laderaum. Heck-Teile siehst du in der Heckansicht – wählst du eines aus, wechselt der Plan dorthin. Siehe Kapitel 8.

In 3D zeigt der Kühlschrank in die falsche Richtung.

Dreh die Komponente: Bei 0° zeigt ihre Front zum Gang, jede 90°-Drehung dreht sie mit. Siehe Kapitel 12.

Platzieren und Drehen

Beim Drehen springt mein Möbel.

Beim Drehen bleibt die linke obere Ecke stehen, Breite und Länge tauschen. Ein Möbel von 400 × 1200 belegt nach 90° also 1200 × 400 ab derselben Ecke. 2D-Plan, 3D-Ansicht, Schwerpunkt und PDF zeigen es an derselben Stelle.

Kollisionswarnung, obwohl sich nichts berührt.

Im Grundriss prüft die App die echte Form – bei L-Form, Freiform und Zylinder genauso wie beim Rechteck, auch bei Fahrzeugteilen. In der Höhe zählt das Objekt als Block bis zur vollen Höhe. Dort kann eine Warnung kommen, obwohl oben Luft ist. Verschieben hilft; wenn die Lage stimmt, kannst du die Warnung stehen lassen. Eine Form von hinten oder von der Seite prüft die App mit ihrem echten Körper – über dem Sitz einer Bank mit Lehne ist also Platz.

"Liegt auf" setzt mein Objekt an die falsche Höhe.

Die Funktion setzt die Montagehöhe auf die Oberkante des Objekts darunter. Hat dieses Objekt eine Aussparung oder eine Dachschräge, ist die Oberkante nicht überall gleich hoch – dann trägst du die Höhe besser selbst ein.

Baugruppen

Ich kann ein einzelnes Teil der Baugruppe nicht verschieben.

Eine Baugruppe ist im Plan ein Objekt. Einzelne Teile bearbeitest du per Doppeltipp im Baugruppen-Editor; soll ein Teil wieder frei beweglich sein, hilft "Baugruppe auflösen" ganz unten im Editor. Am Gewicht ändert beides nichts – eine Baugruppe ist immer exakt die Summe ihrer Teile, und der Materialbericht führt ohnehin jedes Teil einzeln auf.

Beim Skalieren wird der Kühlschrank mitgezogen – stimmt das Gewicht noch?

Ja. Geräte mit festem Gewicht behalten immer ihren Katalogwert, egal wie groß sie gezeichnet sind. Soll ein Gerät auch seine Größe behalten, gibt es im Teil-Editor den Schalter "Größe beim Skalieren beibehalten". Bei gebauten Teilen wird das Gewicht neu gerechnet, die Wandstärke bleibt dabei gleich – eine 15-mm-Platte bleibt 15 mm.

3D-Vorschau

In 3D sehe ich ein fremdes Projekt.

Ohne Pro zeigt die 3D-Vorschau ein festes Beispielprojekt statt deines eigenen. Mit Pro – oder in der Testumgebung – siehst du dort deinen echten Plan.

Berichte und Import

Materialbericht oder TÜV-Bericht – was ist der Unterschied?

Der Materialbericht ist für den Einkauf: je Material die Netto-Fläche, die Anzahl der Teile und das Gewicht, als PDF oder CSV. Der TÜV-Bericht ist für die Abnahme: Gewicht, Achslasten, Schwerpunkt und Warnmarkierungen als PDF, auf Wunsch mit Bauplan-Bild.

Der Import wird abgelehnt.

Beim Import prüft die App, ob die .vanlogic-Datei zu deiner App-Version passt; bei einer neueren Datei hilft ein App-Update. Und denk daran: der Import ersetzt deinen aktuellen Plan – „Rückgängig“ holt ihn zurück, solange die App offen ist; dauerhaft sicher ist er nur exportiert.

Kauf

Ich will am großen Rechner planen.

Öffne im Browser vanlogic.app/studio – das Studio ist VanLogic für Maus, Tastatur und großen Bildschirm, mit denselben Berechnungen wie die App. Ohne Freischaltung probierst du dort alles aus, 30 Minuten je Plan. Mit deinem Pro-Kauf schaltest du den Browser frei: in der App Menü › Web-Anwendung freischalten zeigt einen Code, im Studio gibst du ihn unter Datei › Browser freischalten ein. Dein Plan aus der App kann gleich mitkommen. Ein Kauf gilt für bis zu 3 Browser. Mehr in Kapitel 4 und 21.

Pro, Vorlagen, Sichern

Ein Objekt zeigt ein Schloss und lässt sich nicht bearbeiten.

Es benutzt eine Pro-Funktion: Baugruppe, Pro-Bauweise oder eigenes Material. Auswählen und Verschieben geht trotzdem – nur Maße, Material und Bauweise brauchen Pro.

Mir werden weniger Vorlagen angezeigt als erwartet.

Die App blendet Vorlagen aus, die für ein größeres Fahrzeug ausgelegt sind; sie würden in deinem Van Kollisionen verursachen. Boden, Dämmung, Verkleidung und Bett werden beim Laden an deine Ladefläche angepasst, die übrigen Möbel behalten ihre Größe. Wird der Gang in einem schmalen Van eng, verschiebe oder verkleinere die betroffenen Möbel.

Wie sichere ich meinen Plan?

Über Projekt exportieren – als .vanlogic-Datei, auch ohne Pro. Einlesen (importieren) geht mit Pro. Bevor du eine fremde Datei importierst, exportiere deinen eigenen Plan – der Import ersetzt den aktuellen Plan.

Rückgängig geht nicht weiter zurück.

Gespeichert werden bis zu 30 Schritte. Ist ein Pfeil ausgegraut, ist an dieser Stelle nichts mehr da. Und sobald du nach einem "Rückgängig" etwas Neues änderst, ist "Wiederholen" weg – wie in jedem anderen Programm auch. Im Screen „Freiform zeichnen“ haben die Pfeile oben eigene Schritte – nur solange der Screen offen ist.

Mein Plan aus der Testumgebung ist verschwunden.

Das ist die einzige Einschränkung der Testumgebung: Ausprobieren kostet nichts, aber der Plan dort wird nicht dauerhaft gespeichert. Beim Start kannst du wählen, ob du mit einem leeren Plan oder mit einer Kopie deines echten beginnst – der echte Plan bleibt davon unberührt.

Meine Frage steht hier nicht.

Dann hilft meistens das passende Kapitel oben: Fahrzeug in Kapitel 2, Testumgebung in Kapitel 4, Fahrzeugstruktur in Kapitel 5, Bauweisen, Flächen und Aussparungen in Kapitel 7, Verschieben/Drehen/Zoomen in Kapitel 8, Baugruppen in Kapitel 10, Gewicht und Schwerpunkt in Kapitel 11, 3D in Kapitel 12, Berichte in Kapitel 14, Selbstbau-Situationen in Kapitel 17. Das kurze Wörterbuch direkt darunter erklärt die Begriffe.


20. Kurzes Wörterbuch der Begriffe

Begriff Bedeutung
Achslast Das Gewicht, das tatsächlich auf einer Achse (vorne/hinten) lastet. Gesetzlich begrenzt.
Zuladung Wie viel Gewicht insgesamt noch dazu darf, bis das zulässige Gesamtgewicht erreicht ist.
Schwerpunkt Der "Gewichts-Mittelpunkt" deines beladenen Fahrzeugs – wichtig für Fahrstabilität und Kippgefahr.
Bauweise Wie ein Eigenbau-Möbelstück konstruiert ist (massiv, Box, Rahmen, Platte, …) – bestimmt direkt, wie viel Material und damit Gewicht verbaut ist.
Komponente Ein fertig gekauftes Teil mit festem Gewicht aus dem Katalog (z. B. Kühlschrank). Kein berechnetes Gewicht.
Fahrzeugstruktur Feste, nicht veränderbare Teile des Fahrzeugs selbst (Radkasten, Säulen, Türen …). Blockiert Platz, hat kein eigenes Gewicht.
Baugruppe Mehrere einzelne Objekte, die zu einem gemeinsamen Möbelstück zusammengefasst wurden (ein Name, ein Gesamtgewicht), aber intern weiter aus ihren Einzelteilen bestehen.
Füllstand Bei Tanks: wie voll sie gerade sind (0–100 %) – wirkt sich direkt auf das Gewicht aus.
Unterflur Bereich unter dem Ladeboden, z. B. für einen Unterflurtank. Zählt zur Achslast.
Heck außen Bereich hinter der Hecktür, z. B. Heckträger oder Fahrradträger. Zählt zur Achslast.
Nicht im Plan Komponente ohne festen Platz (Kabel, Schrauben, Dämmung): nicht gezeichnet, aber mitgewogen.
Katalogmaß Maße einer Komponente laut Datenblatt; „Anpassen“ ändert sie nur für das Bild.
Montagehöhe Die Höhe der Unterkante eines Objekts über dem Fahrzeugboden (Z-Position).
"Liegt auf" Funktion, die die Montagehöhe eines Objekts automatisch auf die Oberkante eines anderen Objekts setzt.
TÜV-Bericht Ein zusammenfassender Bericht (PDF) über Gewicht, Achslasten und Schwerpunkt, gedacht zur Vorlage bei einer Abnahme.
Eigenes Material / eigene Komponente Von dir selbst angelegter Material- bzw. Komponenten-Eintrag (Pro), mit eigenem Namen, Gewicht (Dichte oder fest) und ggf. eigener Kategorie.
Undo/Redo Rückgängig (↩️) bzw. Wiederholen (↪️) der letzten Änderungen, bis zu 30 Schritte zurück.
Aussparung Ein ausgeschnittener Bereich in einem Möbel – für Radkasten, Säule oder Leitung. Wird vom Gewicht abgezogen; im Plan ein Loch, wo sie offen ist, sonst eine getönte Fläche.
Flächen Boden, Deckel und Wände eines Möbels. Unter „Flächen“ lässt du einzelne weg (Pro); Gewicht, Plan und 3D rechnen ohne sie.
Darstellung im Plan Einstellung mit zwei Stufen: "Bauweise" zeichnet die Linien und Zeichen der Konstruktion, "Einfach" nur den farbigen Block.
Fokus Die Vollbild-Ansicht des Plans. Dort wird die Bauweise genau gezeichnet und das ausgewählte Möbel zusätzlich beschriftet.
Frontkante Eine Seite, zu der sich ein Möbel öffnet – ein Möbel kann mehrere haben. Als dickere Linie gezeichnet, nur bei Türen oder Schubladen. In der Heckansicht (Blick von hinten nach vorn) liegt sie an der Seite, zu der die Front öffnet; öffnet sie zum Betrachter, läuft sie rundum.
Lichtes Innenmaß Der nutzbare Platz innen, also ohne Wandstärke. Erscheint im Fokus über dem ausgewählten Möbel.
Freiform Form aus 3 bis 16 Punkten, z. B. mit schräger Ecke, als Trapez oder U-Form. Gewicht, Plan und 3D rechnen mit der echten Kontur. Auch von hinten oder von der Seite gezeichnet (Pro).
Neigung Wand einer Freiform, die schräg steht: + oben nach innen, − oben nach außen. Je Kante −45° bis +45°.
Radius Runde Ecke einer Freiform: Bogen in mm, 0 = scharf. Gewicht, Plan und 3D rechnen mit der runden Form.
Ansicht (Freiform) Wie du eine Freiform zeichnest: Draufsicht (die Form ist der Grundriss), Heckansicht (von hinten) oder Seitenansicht (von links). Von hinten und von der Seite reicht die Form über die ganze Tiefe.
Tiefe Bei einer Form von hinten die Länge des Möbels, bei einer Form von der Seite die Breite.
Stirnwand Eine der zwei Seiten am Ende der Tiefe einer Form von hinten oder von der Seite. Sie hat die gezeichnete Form.


21. VanLogic Studio – am großen Bildschirm planen

Das Studio ist VanLogic für den Rechner: dieselben Berechnungen, dieselben Bauweisen, dieselben Regeln wie in der App – nur mit Maus, Tastatur und viel Platz. Alles, was die übrigen Kapitel erklären, gilt hier genauso. Dieses Kapitel zeigt nur, wo du es im Studio findest.

Ist das Browserfenster schmaler als 1024 Pixel, bietet das Studio die Handy-Ansicht an – das ist die gewohnte App im Browser.

So kommst du ins Studio

Öffne am Rechner im Browser vanlogic.app/studio. Auf Tablet oder Handy nimmst du die Web-Anwendung unter vanlogic.app/app – sie sieht aus wie die App.

Ohne Freischaltung planst du in der Testumgebung: Alle Funktionen sind frei, je Plan hast du 30 Minuten, und die Zeit läuft nur, während du arbeitest. Ist sie um, bleibt der Plan gespeichert, ist aber gesperrt – mit einem neuen Plan testest du weiter, so oft du willst. PDF-Bericht, Materialliste und Import tragen bis zum Freischalten ein Schloss; Exportieren und Teilen gehen immer.

Mit VanLogic Pro schaltest du den Browser ohne Aufpreis frei:

  1. In der App: Menü › Web-Anwendung freischalten. Die App zeigt einen Code; er gilt 15 Minuten und nur einmal. Mit Link teilen schickst du ihn dir als Link, dann ist er schon eingetragen.
  2. Im Studio: Datei › Browser freischalten und den Code eingeben.

Dein aktueller Plan aus der App geht mit: Nach dem Freischalten wählst du, ob du ihn übernimmst oder den Plan aus dem Browser behältst. Mit einem Kauf schaltest du bis zu 3 Browser frei. Welche es sind, siehst du in der App unter Web-Anwendung freischalten – dort meldest du sie auch wieder ab.

Der Bildschirm im Überblick

Ansichten

Oben in der Werkzeugleiste wechselst du zwischen 3D, Draufsicht, Heckansicht und Blick.

Objekte einfügen, wählen und bewegen

Bearbeiten im Inspektor

Der Inspektor ist der Objekt-Editor der App, nur dauerhaft geöffnet: Form, Maße, Material, Bauweise, Fachböden und Lage. Jede Änderung wirkt sofort; Strg/⌘ + Z nimmt sie zurück.

Die Einträge Kontur bearbeiten, Aussparung, Fronten und Flächen öffnen in der Mitte einen Arbeitsmodus – dieselben Screens wie in der App, mit Zeichnung links und Einstellungen rechts. Fertig (Strg/⌘ + Enter) übernimmt, Esc bricht ab und fragt nach, wenn du etwas geändert hast.

Bei einer Baugruppe öffnet Anordnen ihre Teile in der Mitte: dort verschiebst und drehst du sie, fügst Teile hinzu und änderst die Größe der ganzen Baugruppe (Kapitel 10). Die Explosion im Inspektor zieht die Teile in der 3D-Ansicht auseinander.

Gewicht, Kollisionen, Warnungen

Die Gewichtsleiste rechnet bei jeder Änderung neu – wie das Dashboard der App. Ein Klick auf Kollisionen öffnet die Liste der Kollisionen mit denselben Lösungen wie in der App: Aussparung anlegen oder Wand neigen. Warnhinweise erscheinen über der Leiste, jeweils mit einem Symbol:

Was die Linien und Zeichen der Möbel im 2D-Plan bedeuten, erklärt Hilfe & Steuerung unter „Darstellung“ – dieselbe Liste steht in Kapitel 7.

Speichern, Teilen, Berichte

Das Studio speichert jede Änderung sofort, und zwar in diesem Browser auf diesem Rechner. Zum Sichern oder Weitergeben nimm Datei › Projekt exportieren; mit Projekt importieren holst du eine .vanlogic-Datei wieder herein. Geteilten Bauplan öffnen zeigt einen geteilten Plan als Gastvorschau, ohne deinen Plan anzutasten.

Unter Bericht findest du PDF Export (TÜV-Bericht), Materialliste und Projekt teilen – mit denselben Inhalten wie in der App. Die Dateien werden heruntergeladen.

Ohne Freischaltung gilt die Testumgebung (s. „So kommst du ins Studio“).